Sacher: Kremser Gewerbepark ist keine Spekulantenspielwiese!

"Handel raus, Trubel rein"- das ist kein Zukunftskonzept!

St. Pölten, (SPI) - Die Kremser SPÖ tritt vehement dafür ein, bei Grundverkäufen durch die Stadt im neuen Gewerbepark genauestens zu prüfen, ob seriöse Bewerber mit ernsthaftem Gründerinteresse ankaufen wollen oder nur "Immobilienhaie", die eventuell Grundstücksspekulation betreiben. Aktueller Anlaß ist die Absicht der ÖVP unter Bürgermeister Hölzl, nahezu den gesamten städtischen Grundbesitz im Gewerbepark auf einen Schlag einer Maklerfirma zu verkaufen. "Danach hätte die Stadt keinerlei Einfluß mehr auf die Auswahl der Betriebe. Sie müßte einer weiteren Eskalation von Handelsgeschäften tatenlos zusehen, die weiter Kaufkraft aus der Innenstadt abziehen. Neue, zusätzliche Arbeitsplätze in dem hochwertig erschlossenen Gebiet würden unter dem Strich kaum geschaffen, denn sie gehen in den übrigen Stadtteilen verloren. Es ist längst nicht mehr nur die Altstadt alleine, sondern die Bevölkerung aller Wohnstadtteile, die unter dem Schwund der Nahversorgung leidet", so der Kremser Vizebürgermeister und SP-Landtagsabgeordnete Ewald Sacher.****

Vzbgm. Ewald Sacher: "Wir sind von Anfang an dafür eingetreten, möglichst neue, zusätzliche Wertschöpfung und damit Arbeitsplätze im gewerblichen und produzierenden Bereich zu schaffen und unsere wertvollen Grundflächen für solche Betriebe zu sichern. Von dieser richtigen Linie gehen wir nicht ab". Dabei differenziert der SPÖ-Vizebürgermeister sehr wohl: Baufachmärkte etwa, die angesichts großen Grundbedarfs und Verkehrsaufkommens in der Stadt kaum Platz finden, passen sehr wohl in das Konzept. Sie stellen auch kaum eine Konkurrenz zur Nahversorgung dar. Nicht aber eine Aneinanderreihung von Einzelgeschäften, die in Wahrheit nur die Raumordnungsbestimmungen über Einkaufszentren umgehen.

Größte Bedenken äußert Sacher weiters über die Haltung führender ÖVP-Mandatare, die aus jüngsten Äußerungen klar wird: Sie verteidigen die negative Entwicklung des "Handel raus, Trubel rein" noch. Man täuscht die Kunden mit Pröll-Aktionen in den Geschäften, betreibt aber andererseits eine Politik, daß die Geschäfte schließen müssen. "Noch so viele sogenannte "Events" und von der Stadt finanziell gestützte "Actions" können den herrlichen Rahmen der Altstadt nicht retten. Da gehört schon die richtige Wirtschaftspolitik dazu", so Vbgm. Abg. Ewald Sacher abschließend.
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