ots Ad hoc-Service: SAP AG <DE0007164600> SAP steigert Umsatz im 1. Quartal 1999 um 22% auf 1,08 Mrd. EUR - Positiver Einfluß durch

Walldorf (ots Ad hoc-Service) - Wechsel von HGB nach US-GAAP

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Die SAP AG, weltweit führender
Anbieter betriebswirtschaftlicher Standardsoftware, hat im 1. Quartal 1999 ihren Umsatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gemäß US Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) um 22% auf 1.076 (882) Mio. EUR gesteigert. Der Gewinn nach Steuern betrug unverändert 98 Mio. EUR, der Gewinn vor Ertragsteuern gab im gleichen Zeitraum um 1% auf 172 (173) Mio. EUR nach.

"Unser Ergebnis ist besser als erwartet ausgefallen, zum Teil begünstigt durch die Effekte aus der Anpassung an US-GAAP sowie durch einige Vertragssabschlüsse in Europa in der letzten Woche des Quartals", sagt Henning Kagermann, Vorstandssprecher der SAP AG. "Darüber hinaus zeigen die straffere Kostenkontrolle sowie die reibungslose Integration der zuletzt neu eingestellten Mitarbeiter in den Geschäftsbetrieb größere Wirkung als zunächst angenommen", sagt Kagermann weiter.

Umsatzprognose für 1999 bestätigt "Wir gehen weiterhin davon aus, unseren Umsatz 1999 um rund 20 bis 25% zu steigern und unsere Rentabilität vor Steuern von zuletzt 21,6% nach US-GAAP um bis zu 1 Prozentpunkt zu erhöhen", hebt Kagermann hervor.

Ergebniserhöhende Effekte aus der Umstellung auf US-GAAP Im Zuge der Umstellung der Rechnungslegung hat die SAP auch ihre Geschäftspraxis so weit wie möglich an US-GAAP angeglichen. Daraus resultieren im 1. Quartal 1999 geringere Umsatzabgrenzungen als im 1. Quartal 1998, wodurch der Umsatz nach US-GAAP um rund 40 Mio. EUR höher ist als der nach HGB dargestellte Umsatz. Außerdem wurde unter Anwendung einer neuen US-GAAP-Vorschrift das negative Ergebnis aus Kurssicherungsgeschäften direkt mit dem Eigenkapital verrechnet, so daß die nach US-GAAP gezeigten Kosten um rund 18 Mio. EUR niedriger als die nach HGB gezeigten Kosten sind. Beide Effekte erklären weitgehend die Differenz zwischen den Ergebnissen vor Steuern nach US-GAAP und HGB. So wäre der Umsatz nach HGB um 20% gestiegen und der Gewinn vor Steuern um 19% zurückgegangen. "Die auf das Quartal bezogenen positiven Effekte aus der Umstellung werden sich im weiteren Jahresverlauf weitgehend nivellieren, so daß die Unterschiede zwischen der US-GAAP- und HGB-Darstellung auf das Jahr gesehen für die SAP gering bleiben", sagt Kagermann.

Außerdem ist das Ergebnis vor Steuern einmalig durch die Auflösung von Rückstellungen für das Mitarbeiterbonusprogramm "STAR 1998" (Stock Appreciation Right Program) in Höhe von 15,5 Mio. EUR positiv beeinflußt worden.

Kräftiges Wachstum in Europa Den größten Wachstumsschub verzeichnete die Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) mit einem Plus von 36% auf 529 (390) Mio. EUR. In der Region Amerika stiegen die Erlöse um 14% auf 448 (394) Mio. EUR; zu gleichen Wechselkursen vom 1. Quartal 1998 wären sie um 25% gestiegen. Im asiatischpazifischen Raum (APA) verharrte der Umsatz auf Vorjahresniveau (99 Mio. EUR); zu konstanten Wechselkursen hätte er sich um 3% erhöht. Insgesamt wäre das Wachstum von 22% zu konstanten Wechselkursen um 6 Prozentpunkte höher ausgefallen. Beratungsumsatz steigt deutlich Der Hauptanteil der Umsatzerlöse fiel im ersten Quartal 1999 erneut auf den Produktumsatz, der um 7% auf 615 (575) Mio. EUR anzog. Am deutlichsten legte der Beratungsumsatz zu, und zwar um 65% auf 343 (209) Mio. EUR. Die Schulungserlöse stiegen um 19% auf 110 (92) Mio. EUR. Der Anteil des Produktumsatzes an den Gesamterlösen ging auf 57% nach 65% im 1. Quartal 1998 zurück.

"Ergebnis belegt großes Potential der SAP" "Unser gutes Ergebnis belegt das nach wie vor große Potential der SAP im Markt für betriebswirtschaftliche Standardsoftware", betont Hasso Plattner, Vorstandssprecher der SAP AG. "Es zeigt zugleich, daß wir mit unserer strategischen Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Anwender und auf das Geschäft im Internet bestens für die Zukunft gerüstet sind", sagt Plattner weiter.

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