Siemens und Geschützte Werkstätte St.Pölten:

Seit zehn Jahren Partner in der Wirtschaft

St.Pölten (NLK) - Seit zehn Jahren sind sie Partner in der Wirtschaft: Die Siemens AG Österreich und die Geschützte Werkstätte St.Pölten. Die Geschützte Werkstätte, die vom Land Niederösterreich und dem Arbeitsmarktservice Niederösterreich unterstützt wird, ermöglicht es 240 behinderten Menschen, so zu arbeiten, wie es auch in der Privatwirtschaft üblich ist: Sie werden nach dem Kollektivvertrag bezahlt und sind pensionsberechtigt. "In den vergangenen zehn Jahren wurden von den behinderten Menschen, die in diesem integrativen Betrieb arbeiten, Komponenten im Auftragswert von rund 150 Millionen Schilling für High Tech-Produkte von Siemens gefertigt", erläuterte heute Dkfm. Fritz Schuster, Geschäftsführer der Geschützten Werkstätte St.Pölten. Für den Leiter der Siemens-Niederlassung St. Pölten, Mag. Josef Kolarz-Lakenbacher, ist nicht nur die soziale Komponente ausschlaggebend, sondern vor allem die gute Arbeitsleistung der Werkstätten-Beschäftigten. Die Qualität der Produkte sei durchaus auf Weltmarktniveau. Mit der Geschützten Werkstätte St.Pölten habe Siemens im Vorjahr einen Umsatz von rund 30 Millionen Schilling erwirtschaftet. Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop betonte, Menschen mit besonderen Bedürfnissen müßten in ihrer Selbständigkeit unterstützt werden. Das Land gewähre den Geschützten Werkstätte St.Pölten jährlich einen Lohnkostenzuschuß von rund 13 Millionen Schilling. Prokop: "Niederösterreich ist mit fast 2000 geschützten Arbeitsplätzen Spitzenreiter in Österreich. Die Behindertenhilfe beträgt bereits 1,2 Milliarden Schilling."

Die Geschützte Werkstätte St.Pölten, die auch noch mit der Firma Voith, den Austrian Airlines oder Lauda Air zusammenarbeitet, wird bis Ende 2000 um 100 Millionen Schilling ein neues Werk errichten. Die anderen Betriebsstandorte mit Ausnahme eines Werkes werden dann aufgelassen. Das Land stellt für diesen Neubau 25 Millionen Schilling bereit.

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