Neue vergleichende Studie bestätigt die hohe Wirksamkeit von Lamisil(R) bei der Behandlung von Nagelbettentzündungen

Basel/Schweiz (ots-PRNewswire) - Das British Medical Journal (318:1031-1035, 1999) hat eine vergleichende Studie veröffentlicht, die die hohe Wirksamkeit von Lamisil(R) (Terbinafine)-Tabletten bei der Behandlung von Nagelbettentzündungen im Vergleich zu der intermittierenden Therapie mit Itraconazole bestätigt. Dies sind derzeit die beiden führenden Therapien für diese Erkrankung.

Die Nagelbettentzündung (Onychomycosis) ist ziemlich verbreitet und befällt bis zu 8% der allgemeinen Bevölkerung. Ansteckungsgefahr besteht in öffentlichen Schwimmbädern, Saunas und Sportstätten. Häufige Benutzer dieser Einrichtungen unterliegen daher einer erhöhten Gefahr, sich diese ansteckende und chronische Erkrankung zuzuziehen. Der Pilz wächst in den Nagel hinein und zerstört ihn letztendlich. Die Erkrankung verursacht oft Schmerzen, ist unansehnlich und führt zu psychischer Belastung und sozialen Nachteilen. Nagelbettentzündungen können sogar zu schweren Komplikationen wie Fußgeschwüren führen.

Diese als L.I.O.N. (Lamisil im Vergleich zu Itraconazole bei Onychomycosis) bekannte Studie ist die bisher umfassendste Pro-Kopf-Studie, in der die führenden pilzbekämpfenden Therapien zur Behandlung von Nagelbettentzündungen verglichen werden. Sie bestätigt in vollem Umfang die hohe Wirksamkeit von Lamisil bei Nagelbettentzündungen und unterstützt die Resultate vorheriger kleinerer Studien, die zu demselben Ergebnis kamen.

Insgesamt erhielten 506 Patienten, die an einer Pilzinfektion des Zehennagels litten, eine der vier folgenden möglichen Behandlungen:
die kontinuierliche Lamisil-Therapie (eine Tablette pro Tag) während 12 oder 16 Wochen oder die intermittierende Itraconazole-Therapie (vier Kapseln täglich) während einer von vier Wochen über einen Zeitraum von 12 oder 16 Wochen. Der gesundheitliche Zustand der Patienten wurde während eines Zeitraums von insgesamt 72 Wochen verfolgt.

Die deutlichen und erheblichen Unterschiede zwischen den beiden Produkten werden durch das Hauptergebnis der Studie gekennzeichnet, die Entfernung des Pilzes aus dem Nagel (mykologische Behandlung). Insgesamt 76% der Patienten, die über 12 Wochen Lamisil erhielten, waren am Ende der Studie mykologisch geheilt. Bei den Patienten, die für 12 Wochen die intermittierende Itraconazole-Therapie erhielten, waren es vergleichsweise nur 38%. Ähnliche Ergebnisse stellten sich bei den Patienten ein, die 16 Wochen lang mit Lamisil (81% geheilt) oder 16 Wochen lang mit der intermittierenden Therapie mit Itraconazole (49% geheilt) behandelt wurden.

Professor Glyn Evans von der Leeds University und der General Infirmary, Leeds, Großbritannien, und einer der führenden Forscher der Studie, faßt zusammen: "L.I.0.N. beweist, daß die Verwendung der Lamisil-Tabletten zu beträchtlich höheren Heilungsraten als die intermittierende Itraconazole-Therapie führt. Es gibt keinen Zweifel mehr, daß Lamisil für die Behandlung von Nagelpilzinfektionen die geeignete Standardmethode ist."

Außerdem bewerteten 79% der Patienten, die Lamisil für 12 oder 16 Wochen nahmen, die Verbesserungen im Aussehen ihrer Nägel als gut oder ausgezeichnet. Für die zwei mit Itraconazole behandelten Patientengruppen war der entsprechende Prozentsatz vergleichsweise nur 44% bzw. 52%.

"Die Einschätzung der Ärzte entspricht der der Patienten, was die Heilung der Nagelpilzinfektion angeht", erklärt Dr. Bardur Sigurgeirsson vom Reykjavik City Hospital, Island, Co-Autor der L.I.0.N.-Studie. "Beide Medikationen waren im Verlauf der Studie gut verträglich."

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß die L.I.O.N.-Studie deutlich aufgezeigt hat, daß Lamisil bei Nagelpilzinfektionen die richtige Behandlungsmethode ist.

Lamisil wird von der in Basel in der Schweiz ansässigen Novartis Pharma AG hergestellt. Novartis ist ein weltweit führendes Unternehmen im naturwissenschaftlichen Bereich mit den Hauptsparten Gesundheitswesen, Agrogeschäft und Verbrauchergesundheit (Ernährung und Selbstmedikation). 1998 betrug der Umsatz der Novartis-Gruppe 31,7 Milliarden Schweizer Franken. Davon entfielen 17,5 Milliarden auf das Gesundheitswesen, 8,4 Milliarden auf das Agrogeschäft und 5,8 Milliarden auf die Verbrauchergesundheit. Die Unternehmensgruppe investiert jährlich mehr als 3,7 Milliarden Schweizer Franken in die Forschung und Entwicklung. Novartis hat ihren Hauptsitz in Basel in der Schweiz und beschäftigt rund 82.000 Mitarbeiter. Die Firma ist in über 100 Ländern in der ganzen Welt tätig.

Die vollständige Veröffentlichung der L.I.O.N.-Studie erhalten Sie vom British Medical Journal (318:1031-1035, 1999) unter http://www.bmj.com.

ots Originaltext: Novartis Pharma AG
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