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IVG 1998 erneut mit zweistelligem Ergebniswachstum - zehnte Dividendenerhöhung in Folge Übernahme der europäischen Immobiliengesellschaft ASTICUS Aktiensplit im Verhältnis 1:3 geplant

"1998 war für die IVG erneut ein erfolgreiches Jahr. Die Ergebniskenn- zahlen können sich sehen lassen". Mit diesen Worten eröffnete Dr. Eckart John von Freyend, Vorstandsvorsitzender der IVG Holding AG, die diesjährige Bilanzpressekonferenz.

Aufgrund dieser erfreulichen Geschäftsentwicklung schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 27. Mai 1999 vor, die Dividende von DM 1,60 auf DM 1,70 je Aktie zu erhöhen. Einschließlich Steuergutschrift erhalten die Aktionäre eine Ausschüttung von DM 2,43 je 5,- DM-Aktie. Es ist die zehnte Dividendenerhöhung in Folge. Seit 1987 hat sich die Dividende damit von DM 0,70 auf DM 1,70 mehr als verdoppelt.

Darüber hinaus wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, das Grundkapital auf Euro umzustellen, durch eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln auf einen Nennwert von 3 Euro je Aktie zu glätten und durch einen Aktiensplit im Verhältnis 1:3 den Nennwert auf 1 Euro je Aktie zu senken. Gleichzeitig soll gemäß internationalen Usancen eine Umwandlung der IVG-Aktie in nennwertlose Stückaktien erfolgen. Damit wird die Attraktivität der IVG-Aktie erhöht und den Aktionären die Möglichkeit einer Beteiligung an der IVG mit kleinen Beträgen gegeben.

IVG mit ASTICUS und Stodiek eine der großen Immobiliengesellschaften in Euroland Die IVG Holding AG hat die Mehrheit an der europäischen Immobiliengesellschaft ASTICUS AB erworben. ASTICUS besitzt hochwertige Büroimmobilien in renommierten Lagen von Brüssel, Paris und London mit einem Buchwert von rd. DM 1,8 Mrd, die das Immobilienportfolio der IVG in ausgezeichneter Weise ergänzen. "Das Immobi- lienvermögen der IVG beträgt nun ca. DM 5 Mrd und entfällt je zur Hälfte auf die Bundesrepublik Deutschland und die wichtigsten Wachstumszentren Europas. Damit hat sich der europäische Immobilienbesitz außerhalb Deutschlands verdrei- facht", kommentiert Dr. John von Freyend die Übernahme. IVG gehört nun zu den großen Immobilien AGs Europas. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen die qualifizierten Mitarbeiter der ASTICUS die Betreuung der internationalen IVG-Immobilien übernehmen. Die ASTICUS wird zum internationalen Arm der IVG ausgebaut.

Die Stodiek Europa Immobilien AG, die Mitte letzten Jahres erworben wurde, investierte bis jetzt über DM 300 Mio. Sie konzentriert ihre Investitionen auf Gewerbe- und Handelsimmobilien in europäischen Wirtschaftsmetropolen, wie London, Brüssel, Luxemburg, Madrid und Barcelona. Der jüngste Erwerb im März diesen Jahres ist eine Büroimmobilie im Herzen von London, die langfristig an Morgan Grenfell vermietet ist.

IVG - Trendsetter bei der lmmobilienaktie Immobilienaktien des IVG-Verbundes vereinen die Vorteile des Aktieninvestments mit der Wertbeständigkeit des Grundbesitzes. Insbesondere vor dem Hintergrund der neuen Steuerreform gewinnt diese innovative Anlageform immer mehr Bedeutung; so gilt für den Anleger nach Verabschiedung der neuen Steuerregelungen im Falle von Kursgewinnen eine Spekulationsfrist von nur einem Jahr, bei Direktinvest- ments wird diese zukünftig zehn Jahre betragen. Darüber hinaus kann sich ein Aktionär mit geringen Mitteln an diversifizierten und professionell betreuten Immobilienportfolios beteiligen und auch kurzfristig ein- und aussteigen.

IVG Konzernabschluß 1998 Die Gesamtleistung stieg um 8,8 Prozent auf DM 988,2 Mio. Dies sei insbesondere auf Buchgewinne aus Immobilienverkäufen im Rahmen der planmäßigen Portfolio- optimierung, die ergebnisneutral den Sonderabschreibungen und steuerfreien Rücklagen zugeführt wurden, sowie auf Bestandsveränderungen in der Projektent- wicklung zurückzuführen. Da die Gebäudereinigungsaktivitäten verkauft und die Umsätze der D.I.B. Gesellschaft für Standortbetreiberdienste mbH sowie des Geschäftsfeldes Luft nicht mehr in den Konzernabschluß einbezogen wurden, lag der Umsatz mit DM 759,4 Mio knapp unter dem Vorjahreswert. Ohne Konsolidierungs- effekte wäre der Umsatz um 5,6 Prozent gestiegen. Der Konzernjahresüberschuß erhöhte sich um 46,4 Prozent auf DM 91,8 Mio. Bereinigt um außerordentliche Erträge aus der Entkonsolidierung der Gebäudereinigungsaktivitäten sowie des Geschäftsfeldes Luft beträgt die Steigerung 16,4 Prozent. Aufbauend auf dem stabilen Vermietungsgeschäft ist die positive Ergebnisentwicklung vor allem auf den planmäßigen Ausbau der Projektentwicklung, die Neuvermietung von Kavernen sowie die höhere Auslastung bei Schienenfahrzeugen zurückzuführen. Die gute Performance des IVG-Konzerns zeigt sich auch im operativen Ergebnis, das sich um 39,6 Prozent auf DM 138,1 Mio verbesserte. Das von Sondereinflüssen bereinigte DVFA/SG-Ergebnis je Aktie erhöhte sich um 44,3 Prozent von DM 2,80 auf DM 4,05 je 5-DM-Aktie. Der starke Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert ist vor allem auf die gewachsene Anzahl von Objektverkäufen im Rahmen der Portfolioumschichtungen in der Immobiliensparte zurückzuführen. Die Investitionen erreichten mit DM 842,7 Mio erneut ein Rekordvolumen (1997: DM 482,9 Mio). "Davon entfallen alleine DM 810,5 Mio auf den Immobilien- bereich. Mit dem Erwerb hochwertiger Immobilien in Brüssel, Luxemburg, Madrid und Barcelona haben wir die Internationalisierung unseres Immobilienbestandes konsequent fortgesetzt. Mittlerweile sind wir in acht europäischen Ländern präsent", erläutert Dr. Dirk Matthey, Finanzvorstand der IVG Holding AG. Trotz der dynamischen Investitionstätigkeit konnte die Eigenkapitalquote der IVG mit 34,9 % auf einem soliden Niveau gehalten werden. Für 1999 plant des Unter-nehmen Investitionen, die noch einmal über dem Rekordvolumen von 1998 liegen. "Allein der Kaufpreis für einen 100 prozentigen Erwerb der ASTICUS AB beträgt mehr als DM 800 Mio. Vor diesem Hintergrund denken wir auch über eine Kapitaler- höhung nach", führt Dr. Metthey weiter aus. Im Immobilienbereich in Deutschland erhöhten sich die konsolidierten Nettomiet- einnahmen von DM 146,4 Mio auf DM 155,7 Mio. Hier wirkten sich Mietanpassungen durch die systematische qualitative Aufwertung des Bestandes und Neuvermietungen positiv aus, so daß die durch Verkäufe entfallenden Mieteinnahmen überkompen-siert werden konnten. Einschließlich der IVG-Engagements in Brüssel und Paris beliefen sich die Nettomieten 1998 auf DM 212,0 Mio, wobei DM 40,5 Mio auf Brüssel und DM 15,8 Mio auf Paris entfielen. In den nächsten Jahren werden wir aus unserem derzeitigen europäischen Immobilienportfolio - Paris, Brüssel, Madrid und Barcelona einbezogen -jährlich ca. DM 70 Mio Mieteinnahmen erzielen. Die Mieteinnahmen der ASTICUS belaufen sich 1998 auf ca. DM 121 Mio. Das operative Ergebnis der Immobiliensparte verbesserte sich um 6,5 % von DM 93,8 Mio auf DM 99,9 Mio. Dieser Zuwachs ist auf den Ausbau der Projektent- wicklung und die Umsatzausweitung im Portfoliomanagement zurückzuführen.

Das operative Ergebnis der Logistiksparte verbesserte sich um 125,5% auf DM 51,9 Mio. Der hohe Anstieg ist insbesondere auf die Neuvermietung von Kavernen, eingeleitete Kostenmanagement-Maßnahmen sowie auf die höhere Auslastung bei den Schienenfahrzeugen zurückzuführen.

Ausblick

Der Start in das Jahr 1999 verlief für die IVG planmäßig. Für das Gesamtjahr wird ein wirtschaftliches Umfeld in Europa erwartet, das sich weiter verstetigend auf die Nutzernachfrage in den für uns relevanten Märkten auswirken wird. Davon wird vor allem das Bestandsgeschäft in den großen Metropolen profitieren. Für die Märkte in Paris, Brüssel, Madrid und Barcelona wird mit steigenden Immobilienpreisen gerechnet. Die Bedingungen für weitere lmmobilienakquisitionen in europäischen Wachstumszentren werden auch wegen der niedrigen Kapitalzinsen als günstig angesehen. Die Investitionspolitik zielt darauf ab, antizyklisch Immobilien in wachstums- und renditeträchtigen europäischen Metropolen zu erwerben. Das Interesse des Unternehmens richtet sich dabei auf Standorte, die derzeit als unterbewertet gelten.

IVG erwartet, daß sich auch 1999 die positive Geschäftsentwicklung des Konzerns weiter fortsetzen wird.

IVG erwartet, daß sich auch 1999 die positive Geschäftsentwicklung des Konzerns weiter fortsetzen wird.

IVG-Konzern 1998 1997
in Mio DM
Jahresüberschuß nach Steuern 91,8 62,7
Operatives Ergebnis 138,1 98,9
Ergebnis nach DVFA/SG 125,4 86,9
operativer Cash-flow 363,1 285,1
Cash-flow nach DFVA/SG 236,9 231,5
Investitionen 842,7 482,9 Eigenkapitalquote % 34,9 42,5
Umsatz 759,4 782,2
Gesamtleistung 988,2 908,6

Ergebnis je Aktie (DM) 4,05 2,80
Dividende je Aktie (DM) 1,70 1,60
Mitarbeiter (Anzahl per 3l.12.) 2.268 3.846*

*angepaßt an den Konsolidierungskreis 1998

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