• 15.04.1999, 16:40:28
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ots Ad hoc-Service: IVG Holding AG <DE0006205701>

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Bonn (ots Ad hoc-Service) -

IVG 1998 erneut mit zweistelligem Ergebniswachstum - zehnte
Dividendenerhöhung in Folge Übernahme der europäischen
Immobiliengesellschaft ASTICUS Aktiensplit im Verhältnis 1:3 geplant

"1998 war für die IVG erneut ein erfolgreiches Jahr. Die
Ergebniskenn- zahlen können sich sehen lassen". Mit diesen Worten
eröffnete Dr. Eckart John von Freyend, Vorstandsvorsitzender der IVG
Holding AG, die diesjährige Bilanzpressekonferenz.

Aufgrund dieser erfreulichen Geschäftsentwicklung schlagen
Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 27. Mai 1999 vor,
die Dividende von DM 1,60 auf DM 1,70 je Aktie zu erhöhen.
Einschließlich Steuergutschrift erhalten die Aktionäre eine
Ausschüttung von DM 2,43 je 5,- DM-Aktie. Es ist die zehnte
Dividendenerhöhung in Folge. Seit 1987 hat sich die Dividende damit
von DM 0,70 auf DM 1,70 mehr als verdoppelt.

Darüber hinaus wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, das
Grundkapital auf Euro umzustellen, durch eine Kapitalerhöhung aus
Gesellschaftsmitteln auf einen Nennwert von 3 Euro je Aktie zu
glätten und durch einen Aktiensplit im Verhältnis 1:3 den Nennwert
auf 1 Euro je Aktie zu senken. Gleichzeitig soll gemäß
internationalen Usancen eine Umwandlung der IVG-Aktie in nennwertlose
Stückaktien erfolgen. Damit wird die Attraktivität der IVG-Aktie
erhöht und den Aktionären die Möglichkeit einer Beteiligung an der
IVG mit kleinen Beträgen gegeben.

IVG mit ASTICUS und Stodiek eine der großen
Immobiliengesellschaften in Euroland Die IVG Holding AG hat die
Mehrheit an der europäischen Immobiliengesellschaft ASTICUS AB
erworben. ASTICUS besitzt hochwertige Büroimmobilien in renommierten
Lagen von Brüssel, Paris und London mit einem Buchwert von rd. DM 1,8
Mrd, die das Immobilienportfolio der IVG in ausgezeichneter Weise
ergänzen. "Das Immobi- lienvermögen der IVG beträgt nun ca. DM 5 Mrd
und entfällt je zur Hälfte auf die Bundesrepublik Deutschland und die
wichtigsten Wachstumszentren Europas. Damit hat sich der europäische
Immobilienbesitz außerhalb Deutschlands verdrei- facht", kommentiert
Dr. John von Freyend die Übernahme. IVG gehört nun zu den großen
Immobilien AGs Europas. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen die
qualifizierten Mitarbeiter der ASTICUS die Betreuung der
internationalen IVG-Immobilien übernehmen. Die ASTICUS wird zum
internationalen Arm der IVG ausgebaut.

Die Stodiek Europa Immobilien AG, die Mitte letzten Jahres
erworben wurde, investierte bis jetzt über DM 300 Mio. Sie
konzentriert ihre Investitionen auf Gewerbe- und Handelsimmobilien in
europäischen Wirtschaftsmetropolen, wie London, Brüssel, Luxemburg,
Madrid und Barcelona. Der jüngste Erwerb im März diesen Jahres ist
eine Büroimmobilie im Herzen von London, die langfristig an Morgan
Grenfell vermietet ist.

IVG - Trendsetter bei der lmmobilienaktie Immobilienaktien des
IVG-Verbundes vereinen die Vorteile des Aktieninvestments mit der
Wertbeständigkeit des Grundbesitzes. Insbesondere vor dem Hintergrund
der neuen Steuerreform gewinnt diese innovative Anlageform immer mehr
Bedeutung; so gilt für den Anleger nach Verabschiedung der neuen
Steuerregelungen im Falle von Kursgewinnen eine Spekulationsfrist von
nur einem Jahr, bei Direktinvest- ments wird diese zukünftig zehn
Jahre betragen. Darüber hinaus kann sich ein Aktionär mit geringen
Mitteln an diversifizierten und professionell betreuten
Immobilienportfolios beteiligen und auch kurzfristig ein- und
aussteigen.

IVG Konzernabschluß 1998 Die Gesamtleistung stieg um 8,8 Prozent
auf DM 988,2 Mio. Dies sei insbesondere auf Buchgewinne aus
Immobilienverkäufen im Rahmen der planmäßigen Portfolio- optimierung,
die ergebnisneutral den Sonderabschreibungen und steuerfreien
Rücklagen zugeführt wurden, sowie auf Bestandsveränderungen in der
Projektent- wicklung zurückzuführen. Da die
Gebäudereinigungsaktivitäten verkauft und die Umsätze der D.I.B.
Gesellschaft für Standortbetreiberdienste mbH sowie des
Geschäftsfeldes Luft nicht mehr in den Konzernabschluß einbezogen
wurden, lag der Umsatz mit DM 759,4 Mio knapp unter dem
Vorjahreswert. Ohne Konsolidierungs- effekte wäre der Umsatz um 5,6
Prozent gestiegen. Der Konzernjahresüberschuß erhöhte sich um 46,4
Prozent auf DM 91,8 Mio. Bereinigt um außerordentliche Erträge aus
der Entkonsolidierung der Gebäudereinigungsaktivitäten sowie des
Geschäftsfeldes Luft beträgt die Steigerung 16,4 Prozent. Aufbauend
auf dem stabilen Vermietungsgeschäft ist die positive
Ergebnisentwicklung vor allem auf den planmäßigen Ausbau der
Projektentwicklung, die Neuvermietung von Kavernen sowie die höhere
Auslastung bei Schienenfahrzeugen zurückzuführen. Die gute
Performance des IVG-Konzerns zeigt sich auch im operativen Ergebnis,
das sich um 39,6 Prozent auf DM 138,1 Mio verbesserte. Das von
Sondereinflüssen bereinigte DVFA/SG-Ergebnis je Aktie erhöhte sich um
44,3 Prozent von DM 2,80 auf DM 4,05 je 5-DM-Aktie. Der starke
Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert ist vor allem auf die gewachsene
Anzahl von Objektverkäufen im Rahmen der Portfolioumschichtungen in
der Immobiliensparte zurückzuführen. Die Investitionen erreichten mit
DM 842,7 Mio erneut ein Rekordvolumen (1997: DM 482,9 Mio). "Davon
entfallen alleine DM 810,5 Mio auf den Immobilien- bereich. Mit dem
Erwerb hochwertiger Immobilien in Brüssel, Luxemburg, Madrid und
Barcelona haben wir die Internationalisierung unseres
Immobilienbestandes konsequent fortgesetzt. Mittlerweile sind wir in
acht europäischen Ländern präsent", erläutert Dr. Dirk Matthey,
Finanzvorstand der IVG Holding AG. Trotz der dynamischen
Investitionstätigkeit konnte die Eigenkapitalquote der IVG mit 34,9 %
auf einem soliden Niveau gehalten werden. Für 1999 plant des Unter-
nehmen Investitionen, die noch einmal über dem Rekordvolumen von 1998
liegen. "Allein der Kaufpreis für einen 100 prozentigen Erwerb der
ASTICUS AB beträgt mehr als DM 800 Mio. Vor diesem Hintergrund denken
wir auch über eine Kapitaler- höhung nach", führt Dr. Metthey weiter
aus. Im Immobilienbereich in Deutschland erhöhten sich die
konsolidierten Nettomiet- einnahmen von DM 146,4 Mio auf DM 155,7
Mio. Hier wirkten sich Mietanpassungen durch die systematische
qualitative Aufwertung des Bestandes und Neuvermietungen positiv aus,
so daß die durch Verkäufe entfallenden Mieteinnahmen überkompen-
siert werden konnten. Einschließlich der IVG-Engagements in Brüssel
und Paris beliefen sich die Nettomieten 1998 auf DM 212,0 Mio, wobei
DM 40,5 Mio auf Brüssel und DM 15,8 Mio auf Paris entfielen. In den
nächsten Jahren werden wir aus unserem derzeitigen europäischen
Immobilienportfolio - Paris, Brüssel, Madrid und Barcelona einbezogen
-jährlich ca. DM 70 Mio Mieteinnahmen erzielen. Die Mieteinnahmen der
ASTICUS belaufen sich 1998 auf ca. DM 121 Mio. Das operative Ergebnis
der Immobiliensparte verbesserte sich um 6,5 % von DM 93,8 Mio auf DM
99,9 Mio. Dieser Zuwachs ist auf den Ausbau der Projektent- wicklung
und die Umsatzausweitung im Portfoliomanagement zurückzuführen.

Das operative Ergebnis der Logistiksparte verbesserte sich um
125,5% auf DM 51,9 Mio. Der hohe Anstieg ist insbesondere auf die
Neuvermietung von Kavernen, eingeleitete Kostenmanagement-Maßnahmen
sowie auf die höhere Auslastung bei den Schienenfahrzeugen
zurückzuführen.

Ausblick

Der Start in das Jahr 1999 verlief für die IVG planmäßig. Für das
Gesamtjahr wird ein wirtschaftliches Umfeld in Europa erwartet, das
sich weiter verstetigend auf die Nutzernachfrage in den für uns
relevanten Märkten auswirken wird. Davon wird vor allem das
Bestandsgeschäft in den großen Metropolen profitieren. Für die Märkte
in Paris, Brüssel, Madrid und Barcelona wird mit steigenden
Immobilienpreisen gerechnet. Die Bedingungen für weitere
lmmobilienakquisitionen in europäischen Wachstumszentren werden auch
wegen der niedrigen Kapitalzinsen als günstig angesehen. Die
Investitionspolitik zielt darauf ab, antizyklisch Immobilien in
wachstums- und renditeträchtigen europäischen Metropolen zu erwerben.
Das Interesse des Unternehmens richtet sich dabei auf Standorte, die
derzeit als unterbewertet gelten.

IVG erwartet, daß sich auch 1999 die positive Geschäftsentwicklung
des Konzerns weiter fortsetzen wird.

IVG erwartet, daß sich auch 1999 die positive
Geschäftsentwicklung des Konzerns weiter fortsetzen wird.

IVG-Konzern 1998 1997
in Mio DM
Jahresüberschuß nach Steuern 91,8 62,7
Operatives Ergebnis 138,1 98,9
Ergebnis nach DVFA/SG 125,4 86,9
operativer Cash-flow 363,1 285,1
Cash-flow nach DFVA/SG 236,9 231,5
Investitionen 842,7 482,9
Eigenkapitalquote % 34,9 42,5
Umsatz 759,4 782,2
Gesamtleistung 988,2 908,6

Ergebnis je Aktie (DM) 4,05 2,80
Dividende je Aktie (DM) 1,70 1,60
Mitarbeiter (Anzahl per 3l.12.) 2.268 3.846*

*angepaßt an den Konsolidierungskreis 1998

Ende der Mitteilung
Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de

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