Prammer: Österreich beschreitet bei Gentechnik konsequenten Weg

Aufgrund der vorsichtigen Haltung Österreichs ist auch in der EU ein Umdenken festzustellen.

Wien (OTS) - Österreich verfolgt in der Gentechnik einen konsequenten und erfolgreichen Weg. Österreich ist neben Luxemburg der einzige Staat der EU, in dem keine Freisetzungen durchgeführt werden. Nach Angaben der Konzerne wird es auch 1999 zu keinen Freisetzungen kommen, betonte Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer heute anläßlich der heutigen Sitzung des Gesundheitsausschusses.

"Wir sind in der Gentechnik von Anfang an einen vorsichtigen Weg gegangen. Jeder Produkt- oder Freisetzungsantrag wird in Österreich sehr kritisch geprüft", so Prammer. Nunmehr ist auch in einigen anderen EU-Staaten ein Umdenken festzustellen: So kam es beispielsweise in Griechenland und Frankreich bereits zu Verboten gentechnisch veränderter Produkte. In Österreich wurde bereits vor 2 Jahren ein Importverbot für einen gentechnisch veränderten Mais verhängt, das nach wie vor aufrecht ist, stellt Prammer fest.

Mit dieser vorsichtigen und konsequenten Haltung handelt Österreich auch ganz im Sinne der Unterzeichner des Gentechnik-Volksbegehrens. Österreich hat mit einigen anderen Staaten auch dafür gesorgt, daß die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Produkte zu einem Thema geworden ist. So müssen seit Herbst vergangenen Jahres gentechnisch veränderte Mais-und Sojaprodukte klar gekennzeichnet sein, zeigt die Konsumentenschutzministerin auf.

Bei der Kennzeichnung von Zusatzstoffen hat Österreich eine Vorreiterrolle übernommen. Die EU-Kommission wird noch heuer einen Vorschlag für die Kennzeichnung von Zusatzstoffen in allen EU-Staaten vorlegen, der von Österreich initiiert wurde, so Prammer abschließend.

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