Umweltausschuß beschließt Bau von Wasserrutschen

Baubeginn im Herbst im Schafberg- und Jörgerbad

Wien, (OTS) Die Wasserratten können sich freuen: der Gemeinderatsausschuß für Umwelt und Verkehrskoordination hat bei seiner Sitzung am Mittwoch den Bau von zwei Wasserrutschen in städtischen Bädern beschlossen: im Schafberg- und im Jörgerbad. Die Rutsche im Jörgerbad ist außerdem eine Premiere: sie wird die erste in einem städtischen Hallenbad sein. Die Länge wird 89 Meter betragen, sie wird vom zweiten Obergeschoß zuerst in den Freibereich und dann wieder zurück in das Hallenbad in das bestehende Kinderbecken führen. Die Kosten werden sich auf ca. 4,5 Millionen Schilling belaufen. Die Wasserrutsche im städtischen Schafbergbad wird eine Bahnlänge von ca. 102 Metern haben. Der Start wird ca. zehn Meter über dem Wasserspiegel des Sportbeckens sein, 25 Prozent der Rinnelemente sind als Tunnel ausgebildet. Die Kosten dafür werden ca. 5,6 Millionen Schilling betragen.
Baubeginn wird nach Bädersaisonende im Herbst sein.****

Im Zusammenhang mit der von der MA 45-Wasserbau im Jahr 2000 geplanten beginnenden Neugestaltung des Wienflusses zwischen Donaukanalmündung und Pilgrambrücke und der Errichtung des Wientalsammelentlastungs-Kanales der MA 30-Kanal, ist auch eine Sanierung der Wienflußmauern ab dem Jahresende 1999 vorgesehen.
Vom Umweltausschuß wurden für die Baugrunduntersuchungen zwischen Urania und Stadtpark sowie Naschmarkt bis Pilgrambrücke die Gesamtkosten von ca. 6,4 Millionen Schilling genehmigt, 1999
werden davon ca. 2,8 Mio S benötigt. Die Untersuchungen im Bereich der großen Wienflußeinwölbung zwischen Stadtpark und Naschmarkt erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Weiters wurde unter anderem vom Umweltausschuß für die Erneuerung des Fahrparks der MA 68-Feuerwehr und
Katastrophenschutz die Anschaffung einer Teleskopmastbühne auf Fahrgestell (ca. 10,3 Mio Schilling) und einer Drehleiter (ca. 7,1 Mio Schilling) genehmigt. Bei ersterem ist auf einem zusätzlichen Korbarm ein Rettungskorb montiert, der u.a. mit Wasserwerfer, Atemluftversorgung, Krankentragenhalterung und Stromanschluß ausgestattet ist. Bei der Drehleiter ist der Rettungskorb so konstruiert, daß er im Fahrbetrieb an der Leiterspitze bleiben
kann und somit an der Einsatzstelle ohne zeit- und personalaufwendiges Einhängen sofort einsetzbar ist. Zur Ausrüstung gehört u.a. auch ein am Rettungskorb zu befestigender Wasserwerfer und eine Krankentragenhalterung. Der elektrische 400-V-Notbetrieb ermöglicht auch einen lärm- und abgasfreien Übungsbetrieb. (Schluß) ma

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