- 15.04.1999, 10:49:15
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Umweltausschuß beschließt Bau von Wasserrutschen=
Baubeginn im Herbst im Schafberg- und Jörgerbad
Wien, (OTS) Die Wasserratten können sich freuen: der
Gemeinderatsausschuß für Umwelt und Verkehrskoordination hat bei
seiner Sitzung am Mittwoch den Bau von zwei Wasserrutschen in
städtischen Bädern beschlossen: im Schafberg- und im Jörgerbad.
Die Rutsche im Jörgerbad ist außerdem eine Premiere: sie wird die
erste in einem städtischen Hallenbad sein. Die Länge wird 89 Meter
betragen, sie wird vom zweiten Obergeschoß zuerst in den
Freibereich und dann wieder zurück in das Hallenbad in das
bestehende Kinderbecken führen. Die Kosten werden sich auf ca. 4,5
Millionen Schilling belaufen. Die Wasserrutsche im städtischen
Schafbergbad wird eine Bahnlänge von ca. 102 Metern haben. Der
Start wird ca. zehn Meter über dem Wasserspiegel des Sportbeckens
sein, 25 Prozent der Rinnelemente sind als Tunnel ausgebildet. Die
Kosten dafür werden ca. 5,6 Millionen Schilling betragen.
Baubeginn wird nach Bädersaisonende im Herbst sein.****
Im Zusammenhang mit der von der MA 45-Wasserbau im Jahr 2000
geplanten beginnenden Neugestaltung des Wienflusses zwischen
Donaukanalmündung und Pilgrambrücke und der Errichtung des
Wientalsammelentlastungs-Kanales der MA 30-Kanal, ist auch eine
Sanierung der Wienflußmauern ab dem Jahresende 1999 vorgesehen.
Vom Umweltausschuß wurden für die Baugrunduntersuchungen zwischen
Urania und Stadtpark sowie Naschmarkt bis Pilgrambrücke die
Gesamtkosten von ca. 6,4 Millionen Schilling genehmigt, 1999
werden davon ca. 2,8 Mio S benötigt. Die Untersuchungen im Bereich
der großen Wienflußeinwölbung zwischen Stadtpark und Naschmarkt
erfolgen zu einem späteren Zeitpunkt.
Weiters wurde unter anderem vom Umweltausschuß für die
Erneuerung des Fahrparks der MA 68-Feuerwehr und
Katastrophenschutz die Anschaffung einer Teleskopmastbühne auf
Fahrgestell (ca. 10,3 Mio Schilling) und einer Drehleiter (ca. 7,1
Mio Schilling) genehmigt. Bei ersterem ist auf einem zusätzlichen
Korbarm ein Rettungskorb montiert, der u.a. mit Wasserwerfer,
Atemluftversorgung, Krankentragenhalterung und Stromanschluß
ausgestattet ist. Bei der Drehleiter ist der Rettungskorb so
konstruiert, daß er im Fahrbetrieb an der Leiterspitze bleiben
kann und somit an der Einsatzstelle ohne zeit- und
personalaufwendiges Einhängen sofort einsetzbar ist. Zur
Ausrüstung gehört u.a. auch ein am Rettungskorb zu befestigender
Wasserwerfer und eine Krankentragenhalterung. Der elektrische 400-
V-Notbetrieb ermöglicht auch einen lärm- und abgasfreien
Übungsbetrieb. (Schluß) ma
Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz: www.magwien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Renate Marschalek
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