- 13.04.1999, 13:03:46
- /
- OTS0157
Tag der Schiffahrt am 1. Mai
"Alpenländische Schiffahrt": Flotte von 400 Schiffen sticht in See - "Die Donau" erweitert Einzugsbereich
Wien (PWK) - Nach vielversprechendem Start im Vorjahr veranstaltet
die Werbegemeinschaft Ship Austria am 1. Mai bereits zum zweiten Mal
den Tag der Schiffahrt. Die Saisoneröffnung der Binnenschiffahrt -
auf Flüssen und Seen - wird heuer auch in Bayern und der Schweiz
gefeiert. Die zahlreichen Aktivitäten zu diesem Tag werden in einem
Info-Folder sowie im Internet präsentiert, erklärte der Vorsteher des
Fachverbandes der Schiffahrtsunternehmen, Komm.Rat Ernst Nageler, am
Dienstag im Rahmen einer Pressekonferenz im DDSG-Schiffahrtszentrum
auf der "Vindobona". ****
Zu der Kooperation "Ship Austria" haben sich, wie seinerzeit
berichtet, 1997 sechzehn heimische Schiffahrtsunternehmen
zusammengeschlossen. Beitrittsvoraussetzungen sind ein hoher
Qualitäts- und Sicherheitsstandard.
Wie Nageler weiter mitteilte, haben die Schiffahrtsverbände von
Österreich, Bayern und der Schweiz - nach einer bereits erfolgreichen
formlosen Zusammenarbeit - beschlossen, einen Verein unter dem Namen
"Alpenländische Schiffahrt" zu gründen. Der Verein versteht sich als
gemeinsame Interessensvertretung und als ein Forum für
Erfahrungsaustausch. Durch gemeinsames öffentliches Auftreten sollen
der Bekanntheitsgrad sowie der Qualitäts- und Sicherheitsstandard der
Schiffe weiter gesteigert werden. Die "Alpenländische Schiffahrt"
umfaßt eine weiße Flotte von über 400 Schiffen - vom nostalgischen
Raddampfer bis zum modernen Linienschiff.
Durch den Kosovo-Konflikt ist derzeit der Schiffsverkehr nach
Südosteuropa unterbrochen. Die Frachtschiffahrt erleidet einen großen
Schaden. Der Einbruch trifft auch den im Aufwärtstrend liegenden
Donautourismus. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, den
regionalen und lokalen Schiffsverkehr durch Aktionen wie den Tag der
Schiffahrt zu fördern, erklärte der Präsident der Internationalen
Touristischen Werbegemeinschaft "Die Donau", Gerhard Skoff. Es gehe
darum, neue Marktnischen zu erschließen. In einer Studie werde
derzeit geprüft, ob sich ein Linienverkehr auf der Strecke Passau-
Budapest, parallel zu Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffahrt rechnet. Als
erster Schritt sollen die bestehenden Fahrpläne der einzelnen
Anbieter abgestimmt und die Angebote im Interesse der Kunden
gebündelt werden. Für die Werbegemeinschaftt "Die Donau" wird der
Einzugsbereich vergrößert. Nach Wien und Budapest kommt Frankfurt als
dritter großer "gateway" hinzu, kündigt Skoff an.
(Schluß) hp
Rückfragehinweis: Fachverband Schiffahrt
Mag. Alexander Piekniczek
Tel: 50105/DW 3252 od. 3758
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK/PWK






