Schüler gestalten Homepage für Wirtschaft

Preise für die besten Internetseiten an Graphikschüler

Wien (OTS) "Die Zahl der Internet-Nutzer steigt weltweit explosionsartig an. Eine Prognose für 2005 gibt weltweit 346 Millionen Internet-Nutzer an - davon allein 77 Millionen in
Europa. Deshalb ist es wichtig, bereits den Schülern den Umgang
mit neuen Technologien wie Internet oder CD-ROMS zu vermitteln.
Seit 1996 hat das Ministerium 850 Millionen Schilling in den
Ausbau von Schulen mit Computern und Software investiert. Ziel ist es, dass alle 6200 Schulen bis zur Jahrtausendwende einen Internet-Anschluss besitzen. Das sagte heute, Montag, Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer bei der Preisverleihung des Hasbro-K'nex-Internet-Wettbewerbs. ****

Neun Arbeitsgruppen des Kollegs für Graphik und Design der Höheren Graphischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt in Wien XIV gestalteten die Internet-Homepage für das Bauspielzeug K'nex des Spielwaren-Unternehmens Hasbro. Den Sieg teilten sich zwei reine Mädchengruppen: Christina Lehner, Astrid Levin, Birgit Rieger
sowie Johanna Boden und Karin Luser. Die beiden Siegergruppen erhalten je 12.500 Schilling. Beide Lösungen beeindruckten durch ein klares Farbleitsystem, zahlreiche interaktive Elemente und
eine Fülle kindgerechter Ideen. Der 3. Preis ist mit 5.000 Schilling dotiert und ging an Olaf Baldini, Thomas Friedl und Gerhard Fritz. Insgesamt haben 25 Schüler zwischen 18 und 22
Jahren an dem Wettbewerb teilgenommen.

Zielsetzung des Wettbewerbs war ein stärkerer Zugriff auf die K'nex-Homepage durch eine verbesserte kreative und strategische Umsetzung bei einfacher Handhabung. "Das Projekt ist ein gutes, ermutigendes und nachahmenswertes Beispiel zur Vermittlung von Kompetenzen wie Kreativität, Team-, Kommunikations- und Problemlösungsfähigkeit. Alle diese Qualifikationen können beim Produzieren einer Internetseite am praktischen Beispiel ideal
geübt und verwirklicht werden. Es ist mir ein großes Anliegen, der Jugend den Umgang mit neuen Technologien nahe zu bringen", so Gehrer.

Alle Gymnasien und berufsbildenden Schulen sind bereits ans Internet angeschlossen, im Pflichtschulbereich sind es 20 Prozent. 545 Schulen verfügen bereits über eine eigene Homepage. Die Schüler nützen das Internet für Wettbewerbe und Projekte, Schulkontakte und zur Vorbereitung von Referaten. Auch CD-ROMS werden als neues, modernes Medium bei den Schülern immer attraktiver. Seit diesem Schuljahr können 15 Prozent des Schulbuchbudgets für den Ankauf neuer Lernsoftware wie z.B. von CD-ROMS verwendet werden. In der Schule werden CD-ROMS hauptsächlich im Fremdsprachenunterricht, in naturwissenschaftlichen Fächern und im Fach Bildnerische Erziehung eingesetzt. Das Unterrichtsministerium hat einen CD-ROM-Katalog
mit einer Übersicht von 600 Titeln für die Schulen zusammengestellt, dessen aktualisierte Fassung demnächst
erscheint. Seit dem Schuljahr 1998/99 bietet das Unterrichtsministerium einen für Bundesschulen kostenlosen CD-ROM-Verleih – von Naturwissenschaft, Geschichte, Kunst und Kultur bis Englisch - an.

(Schluss)

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