- 08.04.1999, 14:54:02
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Campus 21 Businesspark in Brunn am Gebirge in Fertigstellung
Technikmulti Siemens ist ins Immobiliengeschäft eingestiegen
St.Pölten (NLK) - In Brunn am Gebirge, nur wenige 100 Meter von
der Wiener Stadtgrenze entfernt, entsteht derzeit der Businesspark
"Campus 21". Die Grundfläche umfaßt 21 Hektar, gebaut werden in zwei
Abschnitten rund 25.000 Quadratmeter Büro-, Service- und
Lagerflächen. Somit handelt es sich um das größte
Businesspark-Projekt Österreichs. Campus 21 wird von einer
Investorengemeinschaft rund um die Wiener Städtische Versicherung
errichtet, die auch Eigentümer des Grundstückes ist. Jetzt ist
Siemens Österreich als 50 Prozent-Partner eingestiegen, an Stelle von
Austria Tabak, die sich aus dem Immobiliengeschäft zurückzogen.
"Städtische"-Generaldirektor Siegfried Sellitsch zum Standort von
Campus 21: "Der Park liegt an einer Verkehrskreuzung europäischen
Zuschnittes. Osteuropäische und westeuropäische Verkehrswege waren 40
Jahre lang getrennt und wachsen jetzt wieder zusammen. Der Raum Wien
hat eine hohe Zentralität, der Standort ist ideal." Schon jetzt sind
die Büroflächen zur Hälfte vergeben, vorwiegend an Vertreter der
Pharmaindustrie, die hier am östlichsten Punkt Westeuropas ihre neue
Stellungen mit Blickrichtung Osten beziehen wollen. Andere
Interessenten sind große Unternehmen, die aus Wien an die Peripherie
wegziehen wollen. Die Zeit der Produktionsstätten in den
Bundesländern mit einer aufwendigen repräsentativen Generaldirektion
in Wien sind vorbei, in Brunn kann man kostensparend beides an einem
Ort haben.
Siemens, der neue Teilhaber, ist ein führender Systemanbieter für
Gebäudetechnik und stieg jetzt selbst ins Immobiliengeschäft ein.
Dementsprechend wird Campus 21 alles derzeit Mögliche an Haus- und
Kommunikationstechnik bieten. Flexibilität ist großgeschrieben, sie
zieht sich bis in die einzelnen Büros hinein. Stolz ist der
ausführende Architekt Christoph Ahammer auf die verdichtete Bauweise,
die eine optimale Nutzung der vorhandenen Fläche trotz großer
verbleibender Grünfläche gewährleistet. "Das entspricht etwa dem
Verhältnis einer mit Einfamilienhäusern verbauten Landschaft und
einem Wiener Gemeindebau", umreißt er den Unterschied zu anderen
Gewerbeparks.
Die Verkehrsanbindung ist ebenso wie die gesamte Infrastruktur
vorbildlich: Die Mitarbeiter - man spricht von bis zu 4.000
Arbeitsplätzen im Vollausbau - haben es nicht weit zur U6
(Siebenhirten), Schnellbahn oder über einen eigenen neuen Anschluß
zur Autobahn, soferne sei sich nicht überhaupt in der Umgebung
angesiedelt haben, in der der Wohnbau boomt wie nie zuvor.
Die Synergieeffekte sorgen für große Einsparungen, die Teilhaber
erwarten überdurchschnittliche Renditen, die Betriebe des Campus 21
freuen sich auf große Standortvorteile. Die Eröffnung der 1. Baustufe
wird am 2. Februar 2000 stattfinden.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/200/2174
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