• 07.04.1999, 13:56:52
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  • OTS0171

Distelverein wirbt um mehr Verständnis für die Biber

Blochberger und Bauer stellten neue Initiativen vor

St.Pölten (NLK) - Mehr Verständnis für den Biber, der vor allem
bei Forstwirten auf wenig Gegenliebe stößt, will der Distelverein
(Verein zur Erhaltung und Förderung ländlicher Lebensräume) mit
seinen neuen Initiativen erreichen. Die Lebensart und Gewohnheiten
des Nagetiers, das lange Zeit ausgestorben oder ausgerottet war und
jetzt in den Donauauen wieder angesiedelt ist, wurde heute vom
Distelverein und den Landesräten Franz Blochberger und Dr. Hannes
Bauer in den March-Auen vorgestellt. Der Distelverein organisiert
spezielle Exkursionen durch die Auen, bei dem Interessierte auf den
Spuren des Bibers wandern. Dieses Programm wurde im Rahmen des
EU-Lifeprojektes Wasserwelt March-Thaya-Auen entwickelt. Außerdem
wurden auch die Broschüre "Biber - Sie schwimmen wieder" und ein
Biberplakat vorgestellt. Derzeit leben rund 1.000 Biber in den
Donauauen. Blochberger zeigte Verständnis für die Sorgen der
Forstwirte und ist zuversichtlich, daß man gemeinsam eine Lösung
finden werde. Landesrat Bauer ließ keinen Zweifel daran, daß Land-
und Forstwirte die durch den Biber Einschränkungen erfahren,
Entschädigungen erhalten müßten. Er rechne mit einer Einigung im
Jänner 2000. Naturschutz könne nicht ohne Bauern funktionieren.

Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2172

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