Distelverein wirbt um mehr Verständnis für die Biber

Blochberger und Bauer stellten neue Initiativen vor

St.Pölten (NLK) - Mehr Verständnis für den Biber, der vor allem bei Forstwirten auf wenig Gegenliebe stößt, will der Distelverein (Verein zur Erhaltung und Förderung ländlicher Lebensräume) mit seinen neuen Initiativen erreichen. Die Lebensart und Gewohnheiten des Nagetiers, das lange Zeit ausgestorben oder ausgerottet war und jetzt in den Donauauen wieder angesiedelt ist, wurde heute vom Distelverein und den Landesräten Franz Blochberger und Dr. Hannes Bauer in den March-Auen vorgestellt. Der Distelverein organisiert spezielle Exkursionen durch die Auen, bei dem Interessierte auf den Spuren des Bibers wandern. Dieses Programm wurde im Rahmen des EU-Lifeprojektes Wasserwelt March-Thaya-Auen entwickelt. Außerdem wurden auch die Broschüre "Biber - Sie schwimmen wieder" und ein Biberplakat vorgestellt. Derzeit leben rund 1.000 Biber in den Donauauen. Blochberger zeigte Verständnis für die Sorgen der Forstwirte und ist zuversichtlich, daß man gemeinsam eine Lösung finden werde. Landesrat Bauer ließ keinen Zweifel daran, daß Land-und Forstwirte die durch den Biber Einschränkungen erfahren, Entschädigungen erhalten müßten. Er rechne mit einer Einigung im Jänner 2000. Naturschutz könne nicht ohne Bauern funktionieren.

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