ARBÖ appelliert an Skater: An Blinden nicht "blind" vorbeisausen

Wien (ARBÖ) - Endlich ist es da, das schöne warme Frühlingswetter. Viele werden zu Ostern ihre Inline-Skates ausmotten und die ersten Runden drehen. Vielen wird der Osterhase vielleicht die gewünschten Rollschuhe bringen, die dann natürlich sofort ausprobiert werden. Der ARBÖ appelliert in diesem Zusammenhang an alle Hobbysportler, auf Fußgänger und vor allem auf blinde Menschen Rücksicht zu nehmen.

ARBÖ-Behindertenberater Roland Hirtl: "Speziell in der Nähe von Sehbehinderten sollten Skater vorsichtig fahren und das Tempo entsprechend drosseln. Blinde vernehmen bei Annäherung eines Skaters lediglich ein leises, undefinierbares Geräusch, das sie wohl kaum dem tatsächlichen Verursacher zuordnen können. Sie reagieren dann möglicherweise in einer für den Vorbeifahrenden ungewöhnlichen Art und Weise. Aus diesem Grund sollte Sie an Personen, deren Sehbehinderung klar ersichtlich ist, nur mit vergrößertem Sicherheitsabstand und verringertem Tempo vorbeirollen."

Nach der 20. Novelle der Straßenverkehrsordnung, die letzten Sommer beschlossen worden ist, dürfen Skater unter anderem auch Wohnstraßen und Fußgängerzonen benutzen. So positiv diese Gesetzesänderung für alle Freunde des rollenden Untersatzes im Kleinformat ist, darf dennoch nicht auf die anderen Verkehrsteilnehmer, speziell natürlich auf die schwächsten unter Ihnen, vergessen werden, meint der ARBÖ.

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