- 02.04.1999, 09:53:20
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ARBÖ appelliert an Skater: An Blinden nicht "blind" vorbeisausen
Wien (ARBÖ) - Endlich ist es da, das schöne warme
Frühlingswetter. Viele werden zu Ostern ihre Inline-Skates
ausmotten und die ersten Runden drehen. Vielen wird der Osterhase
vielleicht die gewünschten Rollschuhe bringen, die dann natürlich
sofort ausprobiert werden. Der ARBÖ appelliert in diesem
Zusammenhang an alle Hobbysportler, auf Fußgänger und vor allem
auf blinde Menschen Rücksicht zu nehmen.
ARBÖ-Behindertenberater Roland Hirtl: "Speziell in der Nähe von
Sehbehinderten sollten Skater vorsichtig fahren und das Tempo
entsprechend drosseln. Blinde vernehmen bei Annäherung eines
Skaters lediglich ein leises, undefinierbares Geräusch, das sie
wohl kaum dem tatsächlichen Verursacher zuordnen können. Sie
reagieren dann möglicherweise in einer für den Vorbeifahrenden
ungewöhnlichen Art und Weise. Aus diesem Grund sollte Sie an
Personen, deren Sehbehinderung klar ersichtlich ist, nur mit
vergrößertem Sicherheitsabstand und verringertem Tempo
vorbeirollen."
Nach der 20. Novelle der Straßenverkehrsordnung, die letzten
Sommer beschlossen worden ist, dürfen Skater unter anderem auch
Wohnstraßen und Fußgängerzonen benutzen. So positiv diese
Gesetzesänderung für alle Freunde des rollenden Untersatzes im
Kleinformat ist, darf dennoch nicht auf die anderen
Verkehrsteilnehmer, speziell natürlich auf die schwächsten unter
Ihnen, vergessen werden, meint der ARBÖ.
Rückfragehinweis: ARBÖ Presse
Tel.: (01) 89121-244
e-mail: presse@arboe.at
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