Stillstand bei den KV-Verhandlungen in der Holz verarbeitenden Industrie

Angestelltenbetriebsräte-Konferenz fordert rasche und konstruktive Gespräche

Wien (GPA/ÖGB). Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 6.500 Angestellten in der Holz verarbeitenden Industrie stocken. Auch in der mittlerweile dritten Verhandlungsrunde konnten keine konkreten Ergebnisse erzielt werden. Auf Arbeitgeberseite ist bislang keinerlei Bereitschaft zu konstruktiven Verhandlungen zu erkennen. ++++

Auf Grund der aktuellen Situation fand am 31. März eine Angestelltenbetriebsräte-Konferenz in Linz statt. Dabei wurde u.
a. über die Verzögerungstaktik der Arbeitgeberseite seit Beginn der Verhandlungen berichtet. So versuchten die Unternehmerverteter ein Forderungsprogramm zum Sozialabbau zur Diskussion zu stellen. Dieser Maßnahmenkatolog wurde erst nach massiven Gewerkschaftsprotesten zurückgezogen.

Auch im Bereich der Gehaltserhöhungen konnte keine Annäherung erzielt werden. Im Hinblick auf die gute wirtschaftliche Lage in
der Holz verarbeitenden Industrie sind die derzeitigen Angebote
der Arbeitgeber nicht akzeptabel.

Die Betriebsräte und die Gewerkschaft der Privatangestellten fordern nun von der Arbeitgeberseite ein deutliches Signal für konstruktive Gespräche und einen raschen Abschluss der Verhandlungen. (ew)

ÖGB, 1. April 1999 Nr. 150

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