- 01.04.1999, 15:40:18
- /
- OTS0208
Stillstand bei den KV-Verhandlungen in der Holz verarbeitenden Industrie
Angestelltenbetriebsräte-Konferenz fordert rasche und konstruktive Gespräche
Wien (GPA/ÖGB). Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund
6.500 Angestellten in der Holz verarbeitenden Industrie stocken.
Auch in der mittlerweile dritten Verhandlungsrunde konnten keine
konkreten Ergebnisse erzielt werden. Auf Arbeitgeberseite ist
bislang keinerlei Bereitschaft zu konstruktiven Verhandlungen zu
erkennen. ++++
Auf Grund der aktuellen Situation fand am 31. März eine
Angestelltenbetriebsräte-Konferenz in Linz statt. Dabei wurde u.
a. über die Verzögerungstaktik der Arbeitgeberseite seit Beginn
der Verhandlungen berichtet. So versuchten die Unternehmerverteter
ein Forderungsprogramm zum Sozialabbau zur Diskussion zu stellen.
Dieser Maßnahmenkatolog wurde erst nach massiven
Gewerkschaftsprotesten zurückgezogen.
Auch im Bereich der Gehaltserhöhungen konnte keine Annäherung
erzielt werden. Im Hinblick auf die gute wirtschaftliche Lage in
der Holz verarbeitenden Industrie sind die derzeitigen Angebote
der Arbeitgeber nicht akzeptabel.
Die Betriebsräte und die Gewerkschaft der Privatangestellten
fordern nun von der Arbeitgeberseite ein deutliches Signal für
konstruktive Gespräche und einen raschen Abschluss der
Verhandlungen. (ew)
ÖGB, 1. April 1999 Nr. 150
Rückfragehinweis: GPA, Sektion Industrie und Gewerbe
Mag. Axel Maier
Tel. (01) 313 93/521 Dw. oder 0664/256 05 58
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB/NGB






