Greenpeace begrüßt Prammers "Aktion scharf" gegen PVC-Kleinkinderspielzeug

Greenpeace an Länder: Produkte rasch vom Markt nehmen

Wien (OTS) - In einer ersten Reaktion begrüßte Greenpeace die heute startende "Aktion scharf" von Ministerin Prammer gegen illegales PVC-Kleinkinderspielzeug. Damit würde Prammer endlich gegen den unhaltbaren Zustand, daß gesundheitsgefährdende und verbotene Produkte nach wie vor verkauft werden, vorgehen. Greenpeace appellierte außerdem dringend an die Länder und den Handel, die illegalen Produkte sofort aus dem Verkehr zu ziehen: ,Unsere Kinder dürfen nicht zu Opfern von rücksichtlosen Verkaufsinteressen werden", unterstrich Greenpeace Sprecher Matthias Schickhofer. ,Wenn Produkte aus gutem Grund verboten sind, dann haben sie in den Regalen einfach nichts verloren!"

Die steirische Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic hatte am Dienstag umgehend reagiert und für die Steiermark als erstes Bundesland angekündigt, die Produkte aus dem Verkehr zu ziehen. Auch Niederösterreich hat mittlerweile Schritte gegen die illegalen Baby-Spielsachen eingeleitet. ,Wir fordern nun auch die übrigen Bundesländer auf, diesen Beispielen zu folgen und dafür zu sorgen, daß gesundheitsgefährdende PVC-Produkte rasch aus den Regalen entfernt werden", so Schickhofer weiter.

Greenpeace hatte am Montag Alarm geschlagen: Greenpeace-Tester waren in ganz Österreich auf illegales PVC-Kleinkinderspielzeug gestoßen und haben knapp hundert Anzeigen erstattet. Um das seit Jänner 1999 geltende Verbot für Weichmacher in PVC-Produkten für Kinder unter drei Jahren zu umgehen, hatten einige Hersteller ihre Baby-Spielwaren sogar bewußt irreführend als "nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren" deklariert.

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