- 24.03.1999, 11:07:16
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Experten diskutierten Zukunft des Verkehrs
Zibuschka für sinnvolle Verknüpfung von Straße und Schiene
St.Pölten (NLK) - Was bringt der Verkehr der Zukunft für Mensch
und Sicherheit? Über diese Fragen und die Perspektiven in
Niederösterreich diskutierten gestern abend im St.Pöltner ORF-Studio
namhafte Experten. Grundsätzlicher Tenor: Das gegenwärtige und
zukünftige Verkehrsaufkommen wird nicht allein durch moderne Technik
und den Ausbau der Telematik sowie der Verkehrsinfrastruktur zu
bewältigen sein, auch die Disziplin und die Mündigkeit eines jeden
einzelnen Verkehrsteilnehmers sind gefordert. Ständiges Fahren auf
der dritten Spur auf Autobahnen, Mißachtung der Verkehrshinweise und
der Warntafeln oder nicht angepaßtes Fahrverhalten bei geänderten
Straßenverhältnissen sind für den obersten Verkehrsplaner
Niederösterreichs, Prof. Friedrich Zibuschka, nur einige Beispiele
der Disziplinlosigkeit der Verkehrsteilnehmer. Zibuschka meinte auch,
daß in der Vergangenheit vielleicht nicht immer zielorientiert gebaut
wurde, in letzter Zeit gebe es aber Fortschritte beim Ausbau der
Verkehrsinfrastruktur. Damit meinte er vor allem auch das 15
Milliarden Schilling-Paket für den Ausbau des höherrangigen
Straßennetzes in Niederösterreich. Zibuschka: "Insgesamt wird das
zukünftige Verkehrsaufkommen aber nur durch eine sinnvolle
Verknüpfung von Schiene und Straße zu bewältigen sein."
Die weiteren Teilnehmer an der von der NÖ Landesakademie
durchgeführten Diskussionsveranstaltung waren der Leiter der
Verkehrsabteilung des Landesgendarmeriekommandos Niederösterreich,
Oberst Paul Harwanegg, Willy Matzke vom ÖAMTC, der Verkehrstechniker
Dr. Gerhard Ploss, Ing. Erwin Schrammel vom Kuratorium für
Verkehrssicherheit und der Generaldirektor der ASFINAG, Dr. Engelbert
Schragl.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/200-2163
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