Gegenwärtige Situation und zukünftige Chancen des NÖ Grenzlandes

. Studie "NÖ Grenzland 2010" gibt Aufschluß

(NLK) - Das Wald- und Weinviertel, insbesondere die Grenzregionen, hatten seit jeher einen schweren Stand. War es einst der Eiserne Vorhang, der kaum eine dynamische Wirtschaftsentwicklung zuließ, ist es heute die geplante EU-Erweiterung, die den Menschen in den Grenzregionen Sorgen bereitet. Über die gegenwärtige Situation und die zukünftigen Entwicklungschancen des NÖ Grenzlandes gibt eine kürzlich präsentierte Studie Aufschluß. ****

Bei der Studie "NÖ Grenzland 2010" ging es vor allem darum, die Stärken und Schwächen der Strukturen im Wald- und Weinviertel aufzuzeigen und gleichzeitig strategische Maßnahmen, um Initiativen für eine nachhaltige Regionalentwicklung auszuarbeiten. So weist das Waldviertel gegenüber dem österreichischen Durchschnitt einen Entwicklungsrückstand von 17,5 Jahren aus, beim Weinviertel sind es 16 Jahre. Mit Hilfe des Landes - Stichwort Fitneß-Programm -, der Wirtschaftskammer, der NÖ Grenzlandförderungsgesellschaft, der Ecoplus etc. will man nun im Wald- und Weinviertel unter anderem Innovationszentren, Clusterbildungen und die Bereiche Telekommunikation und Telematik forcieren, den Tourismus und die Freizeitwirtschaft ausbauen und verstärkt mit den östlichen und nördlichen Nachbarstaaten auf institutionellem und wirtschaftlichem Gebiet zusammenarbeiten. Auch einer Marketingoffensive, regionalen Leitprojekten, EU-Förderungen und der Aus- und Weiterbildung werden große Bedeutung beigemessen.

Für Wirtschaftslandesrat Ernest Gabmann ist es wichtig, daß die Erkenntnisse der Grenzlandstudie mit konkreten Vorhaben konsequent umgesetzt werden. "Dazu braucht es eine Offensivstrategie, die besten Köpfe der Region und die Bereitschaft aller, mitzutun", betonte Gabmann kürzlich bei einer Präsentation der Studie in der Raiffeisenbank in Hollabrunn. Bei dieser Veranstaltung hatten außerdem zahlreiche Kommunalpolitiker und Bürger aus dem Wald- und Weinviertel die Möglichkeit, Ideen und Vorschläge einzubringen. An der Diskussion nahm neben Gabmann auch der SP-Klubobmann und WAldviertler Mandatar Anton Koczur teil, der vor allem für ein Loskommen einer einseitigen Ausrichtung im Wald- und Weinviertel in Richtung Vielfahl plädierte.

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