• 10.03.1999, 13:34:01
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ÖGB-Wunschträume nicht finanzierbar

Martin Mayr kritisiert jüngstes ÖGB-Forderungspaket: widersprüchlich und absurd

pwk - "Der mehrseitige Forderungskatalog, den der ÖGB-
Bundesvorstand am Mittwoch beschlossen und veröffentlicht hat, ist an
wirtschaftspolitischer Widersprüchlichkeit und Absurdität kaum mehr
zu überbieten." Martin Mayr, Leiter der Sozialpolitischen Abteilung
der Wirtschaftkammer Österreich, fordert die Gewerkschaft auf, sich
endlich zu entscheiden, was ihr wirklich am Herzen liegt. Eine
Sicherung der Arbeitsplätze oder wirtschaftsfeindliche Wahlzuckerl.
Denn der ÖGB, so Mayr, könne nicht eine "Trendwende am Arbeitsmarkt"
verlangen, und zugleich massive Belastungen der Betriebe einfordern.
So koste etwa der ÖGB-Wunsch nach einer Gleichstellung von Arbeitern
und Angestellten den heimischen Betrieben ebenso Milliarden wie die
Einführung der 35-Stunden Woche oder die Abfertigung für alle, auch
bei Selbstkündigung. Martin Mayr: "Die Aktion Fairness entpuppt sich
zunehmend als unfair gegen Arbeitslose, die einen Arbeitsplatz
suchen, und auch eine Maschinensteuer wird bei einem Alleingang
Österreichs keinen einzigen Job schaffen." ****
(Schluß) RH

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