Reaktion der Tirol Werbung auf die Galtür-Berichterstattung im profil 10/99

Innsbruck (OTS) - Mit Entschiedenheit tritt Tirols Landestourismusdirektor Josef Margreiter den im Nachrichtenmagazin profil publizierten Äußerungen entgegen, die den Eindruck vermitteln könnten, ORF-Meteorologe Erhard Berger hätte aufgrund von Interventionen seitens der Tourismuswirtschaft seine Wetterprognose im Zusammenhang mit dem Lawinenunglück in Galtür zu revidieren. Seitens der Tirol Werbung, so Dir. Margreiter, wurde diesbezüglich keine wie immer geartete Einflußnahme bzw. öffentliche Interpretation ORF-interner Vorgänge versucht und die Unabhängigkeit und Objektivität des Landesstudios selbstverständlich und zu jeder Zeit respektiert.

Wahr ist hingegen, daß Tirols Tourismus seit Jahren beim österreichischen Rundfunk vorstellig ist, um eine Wetterberichterstattung anzuregen, die die Bedürfnisse der Gäste stärker berücksichtigt bzw. mit speziellen Tips für Reisende aufwartet. Margreiter: "In diesem Sinn wird - wenn man so will -schon seit Jahren "interveniert", aus Sicht der Gäste ist dies aber auch legitim!"

Die Tirol Werbung bestätigt darüber hinaus den Eingang zahlreicher negativer Reaktionen seitens der Tiroler Bevölkerung bezüglich der Aussage von Erhard Berger. Niemand zweifle dessen Prognose bzw. die ehrliche Besorgnis Bergers an, kaum jemand signalisiere hingegen Verständnis für seine späteren Vorwürfe, so Margreiter. Nach Ansicht aller Experten hätte die Katastrophe nicht verhindert werden können bzw. hätte sie auch durch die Anregungen des ORF-Meteorologen und deren Konsequenzen in Folge keinen entscheidend anderen Verlauf genommen.

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