• 08.03.1999, 10:06:35
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ARBÖ: Richtige Verwendung des Sicherheitsgurtes in der Schwangerschaft

Wien (ARBÖ) - "Das Verletzungsrisiko für werdende Mütter ist
bei einem Verkehrsunfall bis zu 15 mal höher, als für andere
Autofahrer", zitiert ARBÖ-Cheftechniker Dipl.Ing. Diether Wlaka
Untersuchungen des deutschen Partnerklubs Autoclub Europa (ACE).
Richtig angeschnallt sind die Chancen für Mutter und Kind deutlich
höher, eine Kollision heil zu überstehen.

"Mutter Natur" sorgt in den ersten sechs Monaten der
Schwangerschaft für einen guten Schutz des Ungeborenen in
Fruchtwasser, Fruchtblase und mütterlichem Körper. Im letzten
Drittel der Schwangerschaft sind bei einem Autocrash Verletzungen
für die Mutter und das ungeborene Kind wahrscheinlicher.
Zwerchfell, Leber, Milz, Darm und Gebärmutter sind dann besonders
gefährdet.

Die ARBÖ-Experten haben Tips für den optimalen Schutz durch den
Sicherheitsgurt bei schwangeren Lenkerinnen zusammengestellt:

* Stellen Sie die Rückenlehne und Sitzfläche so ein, daß eine
möglichst aufrechte Sitzhaltung gewährleistet ist und die Beine
leicht angewinkelt sind.

* Der Beckengurt darf nicht über dem Bauch liegen, sondern sollte
möglichst tief unterhalb dieses angelegt werden.

* Der Schultergurt sollte oberhalb und seitlich des Bauchs straff
anliegen, auf keinen Fall quer darüber.

"Keine zusätzlichen Gefahren ergeben sich für schwangere
Fahrerinnen, wenn bei einem Unfall der Airbag ausgelöst wird",
relativiert Dipl.Ing. Wlaka vom ARBÖ Vorbehalte gegenüber dem
lebensrettenden Luftsack, der vor kurzer Zeit für zahlreiche
negative Schlagzeilen sorgte.

Rückfragehinweis: ARBÖ Presse

Tel.: (01) 89121-244
e-mail: presse@arboe.at

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