ARBÖ: Richtige Verwendung des Sicherheitsgurtes in der Schwangerschaft

Wien (ARBÖ) - "Das Verletzungsrisiko für werdende Mütter ist
bei einem Verkehrsunfall bis zu 15 mal höher, als für andere Autofahrer", zitiert ARBÖ-Cheftechniker Dipl.Ing. Diether Wlaka Untersuchungen des deutschen Partnerklubs Autoclub Europa (ACE). Richtig angeschnallt sind die Chancen für Mutter und Kind deutlich höher, eine Kollision heil zu überstehen.

"Mutter Natur" sorgt in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft für einen guten Schutz des Ungeborenen in Fruchtwasser, Fruchtblase und mütterlichem Körper. Im letzten Drittel der Schwangerschaft sind bei einem Autocrash Verletzungen für die Mutter und das ungeborene Kind wahrscheinlicher. Zwerchfell, Leber, Milz, Darm und Gebärmutter sind dann besonders gefährdet.

Die ARBÖ-Experten haben Tips für den optimalen Schutz durch den Sicherheitsgurt bei schwangeren Lenkerinnen zusammengestellt:

* Stellen Sie die Rückenlehne und Sitzfläche so ein, daß eine möglichst aufrechte Sitzhaltung gewährleistet ist und die Beine leicht angewinkelt sind.

* Der Beckengurt darf nicht über dem Bauch liegen, sondern sollte möglichst tief unterhalb dieses angelegt werden.

* Der Schultergurt sollte oberhalb und seitlich des Bauchs straff anliegen, auf keinen Fall quer darüber.

"Keine zusätzlichen Gefahren ergeben sich für schwangere Fahrerinnen, wenn bei einem Unfall der Airbag ausgelöst wird", relativiert Dipl.Ing. Wlaka vom ARBÖ Vorbehalte gegenüber dem lebensrettenden Luftsack, der vor kurzer Zeit für zahlreiche negative Schlagzeilen sorgte.

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