Zusatzkurse geben derzeit keinen Grund zu Optimismus

Normalkurse der Wieselbusse fast zur Gänze ausgelastet

St.Pölten (NLK) - Die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft (NÖVOG) bietet den Wieselbus-Passagieren auf sechs Linien seit dem 8. Februar und vorläufig noch bis 8. April erweiterte Fahrpläne an. Während aber die normalen Kurse in den Morgenstunden nach St.Pölten und in den späten Nachmittagsstunden zurück an ihren Ausgangsort fast zur Gänze gut bis sehr gut ausgelastet sind, stößt das erweiterte Fahrplanangebot nicht auf das Interesse der Wieselbus-Benützer: Das vorläufige Probeangebot bietet zumindest "derzeit keinen Grund zu Optimismus", verlautet aus der NÖVOG-Zentrale.

Die Wieselkurs-Zusatzfahrpläne, kurz zusammengefaßt: Der Vormittagskurs, je nach Linie zwischen 7.48 und 8.50 Uhr von St.Pölten in die Richtungen Wolkersdorf, Stockerau, Hollabrunn, Waidhofen an der Thaya, Gmünd und Baden, hat 0 bis 1 Fahrgast. Der Mittagskurs Richtung St.Pölten, der zwischen 12.07 und 12.22 Uhr den Bahnhof der Landeshauptstadt anpeilt, ist mit 0 bis 4 Fahrgästen besetzt. Die Busse des Nachmittagskurses Richtung St.Pölten, die zwischen 17.37 und 18.18 Uhr beim Bahnhof ankommen, werden derzeit von 0 bis 2 Fahrgästen frequentiert. Die Abendkurse Richtung Region mit Abfahrtszeiten ab St.Pölten Hauptbahnhof zwischen 18.06 und 18.26 Uhr werden von 2 bis 8 Fahrgästen genützt.

Derzeit sieht das Fahrgastaufkommen nicht nach einer Verlängerung des erweiterten Probebetriebes nach dem 8. April aus. Wenn in den letzten Wochen des Probebetriebes nicht wenigstens auf einzelnen Linien eine Trendumkehr festzustellen ist, wird der Zusatzverkehr eingestellt, da der Mehrbetrieb natürlich große Kosten mit sich bringt. Der NÖVOG und den beauftragten Verkehrsunternehmen bereiten die Zählergebnisse natürlich keine Freude, aber die Fakten sprechen zumindest derzeit gegen eine Verlängerung der Zusatzkurse.

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