Bauer urgiert Maßnahmen im Fall Mitteretzbach

Niederösterreich, 27.2.99 (NÖI) Im Zuge der Debatte zum Gleichbehandlungsbericht hat die niederösterreichische Nationalratsabgeordnete Rosemarie Bauer Ministerin Prammer aufgefordert, sich persönlich um die beiden krassen Fälle sexueller Belästigung, nämlich in Windischgarsten und Mitterretzbach, persönlich mehr zu kümmern. In letzter Zeit entsteht immer mehr der Eindruck, daß durch eine Verschleppungstaktik die Fälle gebremst werden. "Aus persönlichen Gesprächen mit den Betroffenen im Fall Mitterretzbach weiß ich, wie groß die Angst ist, daß das Verfahren verzögert wird und im Sand verlaufen könnte. Die Frauen dürfen sich doch wohl Hilfe und Unterstützung erwarten, schließlich ist nur durch ihre Courage dieser Fall, der auch Männer betrifft, ans Tageslicht gekommen",
so Rosemarie Bauer.****

"Es wäre notwendig, daß sich die Frauenbeauftragte des Innenministeriums stärker dafür einsetzt und sich Ministerin Prammer selbst darum kümmert", schloß Bauer.

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