Naturmedizin: Was wirklich hilft - Neueste Studien beweisen Wirksamkeit von Naturheilverfahren

Stuttgart (ots) - Welchen Nutzen haben Patienten wirklich von Naturheilverfahren? Unter der Federführung der Hochschuleinrichtung mit dem Namen "Münchener Modell" erforschen vier Kliniken seit 1994 im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft der Bayerischen Krankenkassenverbände und mit Unterstützung des bayerischen Sozialministeriums Nutzen und Grenzen der Naturmedizin. Erste wichtige Ergebnisse aus den einzelnen Kliniken liegen Das Beste -Reader's Digest bereits vor und werden in der Märzausgabe des Magazins veröffentlicht.

Erstes Ergebnis: Manche Naturheilverfahren sind wirksamer als bisher bekannt war. Bei einigen Krankheiten übertreffen sie sogar schulmedizinische Maßnahmen. Zweites Ergebnis: Der Erfolg ist von Dauer; zwischen 70 und 84 Prozent der Patienten gaben auch ein Jahr nach der stationären Behandlung mit Naturheilverfahren eine Besserung ihrer Hauptbeschwerden an. Drittes Ergebnis: Bei den behandelten Patienten nahm der Verbrauch von Medikamenten deutlich ab. Viertes Ergebnis: Auch ein Jahr nach der Entlassung gaben über 70 Prozent der Patienten an, sich noch vollwertig zu ernähren - so wie sie es in den Kliniken gelernt hatten. Daraus folgt als fünftes Ergebnis:
Naturheilkundliche Behandlung macht sich bezahlt - für Patienten, Krankenkassen und die Solidargemeinschaft.

Ein tabellarischer Überblick zeigt die zur Zeit bekanntesten Naturheilverfahren, die in klassische, moderne und spekulative Methoden eingeteilt sind. Die Wissenschaftler des Münchener Modells bewerteten alle Heilverfahren nach folgenden Kriterien: Plausibilität der Methode, wissenschaftliche Erkenntnisse, Risiken und Nebenwirkungen, Qualität der Aus-, Fort- und Weiterbildung und Kosten. In eine Gesamtbewertung ließen sie außerdem ihre persönlichen Erfahrungen mit den jeweiligen Naturheilverfahren einfließen. Mit der Wertung empfehlenswert schließen bei den klassischen Naturheilverfahren ab: Bewegungs-, Ernährungs-, Fasten-, Hydro- und Balneo-, Kneipp-, Phyto- und Wärme-Therapie sowie Massagen. Bei den modernen Verfahren sind es Akupunktur, Atem-, Chiro-, Neural- und Segment-Therapie sowie manuelle Lymphdrainage und Ayurveda. Von spekulativen Verfahren wie Bach-Blüten-, Bioresonanz- oder Zell-Therapie raten die Wissenschaftler ab.

Auch bei Arzneimitteln geht der Trend in Richtung "sanfte Medizin". Aktuellstes Beispiel: der Einsatz von Weihrauch bei chronisch entzündlichen Krankheiten wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn oder chronischer Polyarthritis. Außerdem kann Weihrauch H15, so die Erkenntnis von Neurochirurgen, auch Ödeme bei Hirntumoren um bis zu 80 Prozent reduzieren.

Für Mediziner steht damit fest: Naturheilverfahren werden immer wichtiger. Hauptgründe dafür sind neben dem steigenden Interesse der Deutschen an "sanfter Medizin" auch handfeste finanzielle Gründe. Wenn die medizinische Versorgung finanzierbar bleiben soll, müssen die Ärzte sich auch der Vorteile naturheilkundlicher Medizin entsinnen - vor allem in der Vorsorge.

Tabellen mit den zur Zeit bekanntesten Naturheilverfahren und ihrer Bewertung durch die Wissenschaftler des Münchener Modells sind im Internet unter http://www.dasbeste.de im Medienservice abrufbar.

ots Originaltext: Verlag Das Beste GmbH
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