Meischberger schließt Rückkehr in Politik nicht aus. - Meischberger im NEWS-Interview: "Ich bin zu jung und ein zu politischer Mensch, um für alle Zeiten der Politik ade zu sagen."

- Der Ex-FP-General rechnet nach seinem Rücktritt mit seinen parteiinternen Kritikern ab, Westenthaler war immer ein Sekretär. Vorausmeldung zu News Nr. 8/99

Wien (OTS) - In einem Interview in der morgen erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS erklärt der am Sonntag zurückgetretene FP-Nationalrat Walter Meischbeger, daß sein Abschied aus der Politik kein endgültiger sei. Meischberger zu NEWS: "Vorerst ist das nicht geplant. Es war eine tolle Zeit. Ich brauche aber meine ganze Energie für den Aufbau meines neuen Berufsweges. Ich bin aber zu jung und ein zu politischer Mensch, um für alle Zeiten der Politik ade zu sagen."

Sein Rücktritt wäre kein Einbekenntnis seiner Schuld. Meischberger: "Ich lasse mich nicht gegen die FPÖ instrumentalisieren. Ich möchte auch nicht mit der Punze eines angeblichen Privilegienritters leben. Man hat versucht, mich gegen Haider auszuspielen, deshalb habe ich mich zum Rücktritt entschlossen."

Im NEWS-Interview repliziert Meischberger auch auf seinen heftigsten parteiinternen Kritiker, Peter Westenthaler. Dieser hatte Meischberger zum Rücktritt gedrängt. Meischberger über Westenthaler:
"Auf seine unpassenden Zurufe in sensiblen Situationen kann ich verzichten. Ich glaube auch nicht, daß seine Aussage politisch besonders klug war. Er hat sich gegen die Solidaritätshaltung der gesamten Parteispitze gestellt. Der junge Generalsekretär ist in einer Entwicklungsphase, die ich selbst bereits schon lange vergessen habe. Es gibt halt Generäle und Sekretäre. Westenthaler war halt immer unser Sekretär.

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