Wiener Liberale begrüßen Neugestaltung der Baubehörde

Weg vom Baupolizei-Image hin zu mehr Service und Bürgerinformation

Wien (OTS) Als einen wichtigen Schritt hin zu mehr Qualität bei der Beratung und Behandlung von Bürgeranliegen bei Bauansuchen, bezeichnete heute die liberale Wohnbausprecherin Michaela Hack die angekündigte Neugestaltung der derzeitigen MA 37 Baupolizei.

Es sei höchst an der Zeit, daß die MA 37 von ihrem Polizei-Image und dem in machen Kreisen erhobenen Verdacht der Bestechung wegkomme, um durch eine Neuorganisation und eine Ausbildungsoffensive der BeamtInnen dem Qualitätsanspruch einer informativen Bürgerservicestelle gerecht zu werden.

Mit diesem Versuch der Neuorganisation könnten nach Meinung der Liberalen derzeit herrschende "Defizite" beseitigt werden. Es würde sowohl die derzeit sehr unterschiedliche "Auslegung der Rechtsnormen" einzelner BezirksbaureferentInnen durch eine enge Kooperation vereinheitlicht, als auch die durch Krankenstände der ReferentInnen verursachten langen Wartezeiten für BürgerInnen verkürzt werden, meinte Hack.

Folgende Punkte sollten im Zusammenhang mit der Neugestaltung allerdings auf jeden Fall berücksichtigt werden:

  • Neubenennung der MA 37 als "Baubehörde",
  • verbesserte Aus- und Weiterbildung bei den ReferentInnen auch bei bundesrechtlichen Angelegenheiten (Forstrecht, Eisenbahnrecht, etc.),
  • Hebung von Qualität und Image, damit mehr ArchitektInnen für die Mitarbeit in der Baubehörde gewonnen werden können,
  • dezentrale Einreichung der Bebauungsbestimmungen für Grundstücke in den neuen Außenstellen (langfristig über Computer in Form von digitalen Plänen),
  • kostenlose Beratung über die Rechtslage eines Grundstückes für den "einfachen" Bürger und
  • pro Gebietsgruppe ein(e) ReferentIn für "experimentelles Bauen".

"Die von den VP-Bezirksvorstehern geäußerten Befürchtungen, die Reform werde für die BürgerInnen mehr Nachteile bringen, teile ich nicht", erklärte die liberale Wohnbausprecherin. Wegen der guten Lagen sei gerade in den Bezirken Döbling, Hietzing und Währing der Wunsch der Bauwerber nach einer "großzügigen Auslegung der Bauordnung" groß. "Interventionen welcher Art auch immer sind natürlich bei einer Reform der Baubehörde erheblich schwieriger," meinte Hack abschließend.

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