Schlögl: NÖ braucht Förderoffensive für Forschung und Technologie (2)

Schlögl-Aktionstag in Wr. Neustadt

Niederösterreich (OTS-SPI) "Niederösterreich braucht
dringend eine Offensive in den Bereichen Forschung und
Technologie, weil derzeit Förderentscheidungen zu langsam
getroffen oder von der ÖVP-Verantwortlichen blockiert werden", sagte Minister Karl Schlögl bei einer Pressekonferenz im
Rahmen eines Aktionstages im Bezirk Wr. Neustadt.

"Die Ausbildung von Forschungs- und Entwicklungs-Clustern
ist für Niederösterreich unentbehrlich. Es ist daher unverantwortlich, daß Projekte, wie in Wr. Neustadt das "K+Vorlaufprojekt" zum Aufbau personeller und
gerätetechnischer Infrastruktur für das Technologiezentrum,
von den Verantwortlichen im Land zuerst erst 14 Monate
verschleppt werden, um dann negativ beschieden zu werden.
Auch andere wichtige Projekte im Bezirk Wiener Neustadt wie
das Technologieberatungs- und Transferzentrum im
Themengebiet Mikrosystemtechnik, das Kompetenzzentrum Medizintechnik/ Rehabtechnik, oder das Projekt "Clust Health
Care Industrie NÖ" leiden unter diesem Unvermögen."

Schlögl forderte ein Bekenntnis der ÖVP zu einer modernen Landes-Technologiepolitik und nannte als weiteres Negativ-
Beispiel die EU Aktionsstudie RITTS 035 (Regionale
Innovations- und Technologietransferstrategien). Diese wurde
mit EU-Mitteln auf Initiative der Stadt Wr. Neustadt für die
Region NÖ Süd durchgeführt und 1997 mit einem
entsprechenden Maßnahmenkatalog präsentiert. Parallel dazu
führte das Land eine ähnliche Studie RIS (Regionale Innovationsstrategien) durch. Entgegen der Annahme der RITTS-Studienverfasser, aber auch der zuständigen
Generaldirektion in Brüssel, nahm die RIS-Studie keine
Rücksicht auf die Ergebnisse der RITTS-Studie - alle Projekte
des RITTS wurden negiert. Erst nach Protesten gelang es durchzusetzen, daß die Wirtschaftsabteilung des Landes die RITTS-Studienergebnisse und geforderten Maßnahmen zu berücksichtigen versprach.

"Damit hängen vier wichtige Projekte für den Bezirk Wr. Neustadt und - damit verbunden - viele Arbeitsplätze in der
Luft. Es sind alle Verantwortlichen aufgefordert",, im Interesse Niederösterreichs rasch alle offenen Fragen zu beantworten
und entsprechende Fördermittel bereitzustellen. sagte der
Minister
(Fortsetzung folgt)

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