Keine Angst vor dem Jahr 2000 und dem Weltuntergang

NÖ Sektenbeauftragter klärt auf

St.Pölten (NLK) - "Das Jahr 2000 rückt näher, und viele Sekten prophezeien den Weltuntergang", warnt Peter Pitzinger, Sektenbeauftragter des Landes Niederösterreich. Auch in Niederösterreich gebe es Gruppen, die sich bereits auf den Weltuntergang vorbereiten und Verpflegung horten. Pitzinger: "Manche verlegen sogar ihren Wohnsitz in das Waldviertel, da die große Flut bis dahin nicht vordringen wird." Neben der Irrationalität solcher Ängste gebe es auch ganz klare Fakten, die die Befürchtungen im Zusammenhang mit der magischen Zahl "2000" widerlegen. "Erstens haben sich die Christen bei der erstmaligen zeitlichen Festlegung der Geburt des Herrn, die im Jahr 532 erfolgte, um vermutlich sechs Jahre verrechnet. Der Jahrtausendwechsel fand also eigentlich 1994 statt. Papst Gregor XIII. hat den Julianischen Kalender reformiert und im Jahr 1582 zehn Tage gestrichen. Zweitens feiert nur die christliche Bevölkerung in zehn Monaten den Wechsel zum Jahrtausend. In anderen Religionen werden ganz andere Jahre gezählt: So haben die Juden heuer das Jahr 5760, und Moslems zählen das Jahr 1421. Drittens erfolgt der Jahrtausendwechsel erst von 2000 auf 2001, weil unsere Zeitrechnung nicht mit dem Jahr Null, sondern mit dem Jahr Eins beginnt. Die Römer kannten die Zahl Null nicht", erläutert Pitzinger. Die Angst vor dem nächsten Jahr sei also völlig unbegründet.

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