Europaweiter Protest gegen Unilever-Konzern

Pressekonferenz ANG

Wien (ANG-GPA/ÖGB). Der Euro-Betriebsrat des Unilever-Konzerns hat den kommenden Dienstag, 23. Februar 1999, zum Aktions- und Protesttag erklärt. Unilever wird an diesem Tag in Rotterdam die Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlichen. Der Erfolgsbilanz für Aktionäre steht jedoch der Verlust Tausender Arbeitsplätze gegenüber. ++++

Als Reaktion auf die Konzern-Jubelmeldungen wird der Euro-Betriebsrat (EBR) in einer Pressekonferenz auf diese Entwicklung hinweisen. Gleichzeitig finden in allen europäischen Unilever-Fabriken und Niederlassungen Betriebsversammlungen statt. Dabei werden die Belegschaften über die restriktive Konzernpolitik informiert; gleichzeitig soll der Forderung des Unilever-EBR nach einem Gleichgewicht zwischen wirtschaftlicher Effizienz und
sozialer Verantwortung des Konzerns Nachdruck verliehen werden.

Über Hintergründe dieser Aktion informiert die Gewerkschaft ANG bei einer Pressekonferenz:

BITTE MERKEN SIE VOR
PRESSEKONFERENZ ANG

Zeit: Montag, 22. Februar 1999, 10.00 Uhr
Ort: Gewerkschaft ANG, Sitzungszimmer Parterre, Albertgasse 35,
1080 Wien.
Gesprächspartner:
Werner Bayer, Konzernbetriebsratsvorsitzender Unilever Österreich Franz Riegler, Zentralbetriebsratsvorsitzender Unilever Österreich Ewald Müller, Betriebsausschussvorsitzender Austrofrost Großenzersdorf
Hans Sallmutter, Vorsitzender Gewerkschaft GPA
Dr. Leopold Simperl, Vorsitzender der Gewerkschaft ANG

sowie die zuständigen Sekretäre der Gewerkschaft ANG und
der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA)

VertreterInnen der Medien sind herzlich eingeladen.

ÖGB, 18. Februar 1999 Nr. 75

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Karl Demler
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Fax (01) 313 93/566 Dw.
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Gewerkschaft Agrar-Nahrung-Genuss

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