Wohnbau in NÖ bewirkt Investitionen von 17 Milliarden Schilling

LH Pröll: Wohnraum für Familien, wichtiger Impuls für Arbeitsmarkt

St.Pölten (NLK) - Der Wohnbau wird auch heuer ein wesentlicher Schwerpunkt der NÖ Landespolitik sein. "Konkret werden 1999 5,3 Milliarden Schilling in den Wohnbau in Niederösterreich gehen, um 300 Millionen Schilling mehr als 1998", betonte heute Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in einem Pressegespräch. Das bauwirksame Volumen bezifferte Pröll mit insgesamt 17 Milliarden Schilling. Der Wohnbau ist für den Landeshauptmann neben der wichtigen familienpolitischen Komponente auch ein bedeutender Impulsgeber für die Bauwirtschaft. "Mit jedem Förderschilling im Wohnbau wird ein Vierfaches an Investitionen ausgelöst. Außerdem werden durch diese enorme Bautätigkeit rund 25.000 Menschen eine Beschäftigung finden." In diesem Zusammenhang erinnerte Pröll an die gute Entwicklung der Beschäftigung in Niederösterreich. So verzeichnete das Land unter der Enns im Jänner dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang der Arbeitslosenquote um 1,5 Prozent (oder minus 770 Personen). Bundesweit lag hier der Rückgang nur bei 0,5 Prozent. Gleichzeitig betrug der Beschäftigungszuwachs im Jänner 1999 im Vergleich zum Jänner 1998 3.600 Personen (plus 0,7 Prozent). Diese positive Entwicklung sei auch auf die enorme Bautätigkeit im Wohnbaubereich zurückzuführen. Pröll sprach sich außerdem ganz klar gegen eine Kürzung der Wohnbauförderungsmittel seitens des Bundes aus.

Mit der Wohnbauförderung in Niederösterreich werden heuer wieder 18.500 Wohneinheiten geschaffen, davon 6.000 neue Einfamilienhäuser, 3.000 neue Wohnungen im großvolumigen Wohnbau sowie 7.000 Althaussanierungen und 2.500 Sanierungen im großvolumigen Wohnbau durchgeführt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist für Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop die Ökologisierung der Wohnbauförderung. So werden 3.000 Solarenergieanlagen, Energiesparmaßnahmen bei 1.000 Wohnhäusern und der Austausch von 6.000 Heizkesseln gefördert. Für diese Maßnahmen wendet das Land 730 Millionen Schilling auf. Dabei habe sich vor allem der Heizkesseltausch als "Hit" erwiesen. "In den ersten fünf Monaten wurden bereits 4.500 Ansuchen eingereicht", so Prokop. Anhand mehrerer Beispiele versuchte Prokop außerdem aufzuzeigen, welche finanziellen Auswirkungen und finanziellen Belastungen die Wohnbauförderung auf den Förderungswerber haben. Um die soziale Treffsicherheit noch weiter zu erhöhen, kündigte Prokop ab Mai dieses Jahres mit der Wohnstarthilfe ein neues Förderinstrumentarium in Niederösterreich an. Wohnstarthilfe - sie ersetzt die bisherige Hausstandsgründung - erhalten Niederösterreicher bis zum 35. Lebensjahr, die keine Wohnbauförderung des Landes erhalten. Die Wohnstarthilfe ist ein Zuschuß zu einem Bankdarlehen in der Höhe von 15.000 Schilling, pro Kind im Haushalt gibt es weitere 7.500 Schilling. Im Budget sind dafür 30 Millionen Schilling vorgesehen. Prokop rechnet für heuer mit rund 1.500 Anträgen.

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