Weltgrößte Industriemesse positioniert sich 1999 neu

Maderthaner: Österreichische Firmen am Messeplatz Hannover sehr aktiv - Österreich unter den Top-Ten Ausstellungsländern

Wien (PWK) - Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich Leopold Maderthaner, traf heute, Mittwoch, mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Messe AG Hannover, Professor Klaus Goehrmann, im Haus der Wirtschaft in Wien zusammen. Maderthaner wies auf die besondere Bedeutung des Messeplatzes Hannover für die österreichischen Unternehmen hin: "Fast fünf Jahrzehnte hindurch beteiligt sich Österreich an der größten Industriemesse der Welt. Aber auch auf allen anderen Messen in Hannover sind die österreichischen Firmen stets präsent - sei es mit Hilfe der Einzelaussteller-Unterstützung oder mittels der von der Wirtschaftskammer Österreich organisierten Gemeinschaftsstände. Seit 1951 hat die WKÖ rund 7.500 heimischen Firmen die Beteiligung an den Hannover Messen durch ihr Förderprogramm ermöglicht." ****

Professor Goehrmann beschrieb die Neustrukturierung der Hannover Messe, welche vom 19. bis 24. April 1999 stattfindet, und betonte, daß die Veränderungen vor allem strategischer Natur mit Ausrichtung auf das nächste Jahrtausend sind. "Die Hannover Messe als Weltmesse der Industrie, Automation und Innovation fokussiert nun klar auf Industrie und industrienahes Gewerbe. Sie konzentriert sich auf wenige starke Fachmessen, die zugleich Leitmessen der jeweiligen Branche sind. Highlight ist die ab jetzt jährlich stattfindende Fachmesse Fabrikautomation, die einen vollständigen Branchenüberblick ermöglicht", sagte Goehrmann. Davon profitieren werden in hohem Maße die über 7.400 Aussteller aus 69 Ländern, die den Großteil der 276.000 Quadratmeter Gesamtausstellungsfläche bereits gebucht haben, so der Deutsche-Messe-Chef.

Österreich liegt bei der Hannover Messe 1999 mit rund 130 Ausstellern weltweit an 10. Stelle. "Vergleicht man die gebuchte Gesamtfläche unter den Teilnehmerstaaten, so nimmt Österreich mit einer Ausstellungsfläche von 3.640 Quadratmetern den 7. Platz ein und liegt somit vor Schweden und den USA", berichtete Maderthaner. Messen als Schauplätze, wo Angebot und Nachfrage zusammentreffen, forcieren die wirtschaftliche Entwicklung. Sie sind keine statischen Veranstaltungen, sondern Weltmärkte auf Zeit, betonte der WKÖ-Präsident. Die Wirtschaftskammer Österreich spornt österreichische Unternehmen an, das Instrument 'Internationale Messen' zu nützen. Vor allem mit den Gemeinschaftsausstellungen können Unternehmen effizient, ergebnisorientiert und kostengünstig ihre Exportchancen wahrnehmen. 1998 organisierte das WIFI Österreich gemeinsam mit den WKÖ-Außenhandelsstellen 112 Messebeteiligungen, für heuer sind rund 120 Auslandsveranstaltungen geplant.

Bei der Hannover Messe werden seit 1979 alljährlich im Bereich der Zulieferindustrie österreichische Gemeinschaftsbeteiligungen organisiert. Seit 1989 wird auch regelmäßig ein Informationsstand im Bereich Innovation/Technologie mit zahlreichen heimischen Firmen und Universitätsinstituten ausgerichtet. An der CEBIT beteiligt sich Österreich seit 1992. Das jüngste Messekind der Wirtschaftskammer Österreich am Messeplatz Hannover ist die LIGNA/INTERHOLZ, auf der es 1997 erstmals einen Gemeinschaftsstand gab und die auch heuer wieder beschickt wird.

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