Alcatel Internet Screenphone: der einfache Zugang zum WWW

Wien (OTS)- Mit dem Internet Screenphone bringt Alcatel ein Terminal auf den Markt, das jedem Haushalt einfachen und schnellen Internet-Zugang ermöglicht. Seinen hohen Komfort bei der Nutzung von Internet-Diensten verdankt das Screenphone, das auch ein Komforttelefon ist, der Serviceplattform Alcatel Services Pack, bei deren Entwicklung österreichische Ingenieure in Kooperation mit ihren französischen Kollegen maßgeblich beteiligt sind. Erstmals "live" im Betrieb zu sehen ist das Screenphone in Österreich auf der Exponet, die vom 9. bis 11. Februar im Wiener Austria Center stattfindet.****

Internet für das breite Publikum

Das Internet dringt immer stärker auch in die privaten Haushalte vor:
Derzeit verfügen zwar nur acht Prozent der österreichischen Haushalte über einen Internet-Anschluß, im Jahr 2002 wird hochgerechnet bereits ein Drittel aller europäischen Haushalte an das Internet angeschlossen sein. Die jährliche Zuwachsrate beträgt knapp 40 Prozent. Um den Anforderungen breiter Bevölkerungsschichten zu entsprechen, hat Alcatel das Internet Screenphone entwickelt, das einen einfachen, schnellen Internet-Anschluß erlaubt, komfortabel zu bedienen ist und eine Reihe maßgeschneiderter Services zuläßt. Das Gerät, das aus einem integrierten Bildschirm, einer Telefontastatur mit Softkeys, einer ausziehbaren alphanumerischen Notebook-Tastatur, einem Smartcard-Leser und einem Telefonhörer besteht, wird einfach an die Telefonsteckdose und an 220 V Dose zu Hause angeschlossen. "Plug'n Play" heißt die Devise. Das vom PC her gewohnte mühsame Abstimmen einzelner Software-Pakete aufeinander entfällt völlig.

Touchscreen erleichtert Bedienung

Der hochauflösende LCD-Farbbildschirm ist als Touchscreen ausgestattet. Durch Berühren der abgebildeten Symbole werden die jeweiligen Funktionen ausgelöst, zum Beispiel "E-Mail" oder "WWW". Das Alcatel Internet Screenphone ist jedoch nicht nur ein Internet-Terminal, über das sich wesentlich bequemer als über einen PC Informationen aus dem WWW abrufen oder E-Mails versenden lassen, sondern auch Komforttelefon, in das Faxfunktion und Voice Mail sowie ein elektronisches Telefonverzeichnis mit Suchfunktion integriert sind. Für die Identifikation des Anwenders und zur Abwicklung von e-Commerce ist das Screenphone mit einem Smart-Card-Leser ausgestattet.

Internationale Auszeichnungen

Das Alcatel Internet Screenphone entpuppte sich übrigens als Publikumsmagnet auf der vorjährigen CeBIT in Hannover und wurde von der renommierten Computerzeitschrift CHIP mit dem "CeBIT-Oscar" als das beste Kommunikationsprodukt ausgezeichnet, das auf der Messe zu sehen war. Darüber hinaus erhielt es jetzt im Jänner 1999 auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas den "Innovation Award 99", als beste und innovativste Neuentwicklung auf dem Gebiet der Consumer Electronic.

Alcatel Services Pack sorgt für komfortable Nutzung

Zeichnet sich das Terminal an sich schon durch einfache Bedienungselemente aus, so sorgt erst die modular aufgebaute Serviceplattform Alcatel Services Pack für die völlig komfortable Nutzung verschiedenster Internet-Dienste. Schon bei der Installation wird deutlich, was Alcatel Services Pack leistet: Der Kunde steckt sein Screenphone einfach an die Telefonbuchse und an die 220 V Dose an und ist sofort on-line verbunden. Das Software-Element Plug'n Surf(tm) erledigt automatisch die Registrierung beim Internet Provider und stellt die Erstverbindung her.

Push Services mit unbegrenzten Möglichkeiten

Alcatel Services Pack verfügt darüber hinaus über verschiedene Module, die den ganz persönlichen Zugang zu Internet-Diensten erlauben, die der Provider in Form von Packages nach den Bedürfnissen seiner Kunden zusammenstellt. Mit Fingertouch kann der Sportinteressierte die letzten Ergebnisse abfragen, der Schnäppchenjäger die besten Angebote der Warenhäuser studieren oder der Reiselustige sich die Last-Minute-Charters durchsehen. Im Diensteangebot werden sich auch eine Reihe lokal orientierter Services finden, wie zum Beispiel die Angebote der Gewerbebetriebe im Bezirk, etwa Schlüsseldienst, Ärztedienst oder Hauszustellung von Lebensmitteln oder Bürgerdienste der Behörden. Mit "Push Services" lassen sich verschiedenste Informations- und Nachrichtendienste in beinahe unbegrenzter Vielfalt auf die einzelnen Anwendergruppen zuschneidern.

Befindet sich der Anwender im off-line-Modus, so zeigt der Screenphone-Bildschirm die bevorzugten und gebuchten Informationskanäle an, die auch Web-Sites, Werbeelemente und vieles anderes sein können. "HomeTop" nennt sich diese graphische Benutzeroberfläche, die jederzeit einsatzbereit ist. Um einzelne Informationen aufzurufen, genügt der Klick mit dem Finger auf den Button oder die Zeile und man ist wieder on-line.

Verschiedene Medien - ein Zugang durch "Unified Messaging"

Mit "Unified Messaging" wird der Anwender seine besondere Freude haben: E-Mails, Faxe oder Nachrichten auf der Sprachbox landen sozusagen in einem Briefkasten, dessen Zustand das Screenphone auf seinem Schirm anzeigt. Durch Antippen der jeweiligen Nachricht kann sie entweder gelesen oder angehört werden. Es ist aber genauso möglich, die Nachrichten von einem anderen PC, einem Handy oder einem Telefon aus abzurufen.

Alcatel Services Pack - eine gemeinsame österreichisch/französische Entwicklung für das Internet

Das Alcatel Internet Screenphone und Alcatel Services Pack sind Produkte einer "Virtual Company", in der die Ingenieure von Alcatel Austria in Wien mit ihren französischen Kollegen grenzüberschreitend zusammenarbeiten. Alcatel Austria ist mit der Arbeit am Alcatel Services Pack an vorderster Front in die Entwicklung neuester Technologien eingebunden. Das Screenphone, das Internet-Terminal für den Massenmarkt, kommt aus Frankreich, wo Alcatel seine langjährige Erfahrung beim Design von bediener-freundlichen Terminals wie z.B. dem französischen Minitel einbringt. In Österreich wird an der Weiterentwicklung des Alcatel Services Pack gearbeitet, um die Folgeversionen des Screenphones und der Plattform mit neuen, verbesserten Funktionalitäten auszustatten.

In das Screenphone integriert ist eine Java-Plattform von SUN. Die Java zugrundeliegende Idee des "write once, run anywhere" (Plattformunabhängigkeit) sorgt für eine große Verfügbarkeit von Softwareangeboten. Das Screenphone unterstützt alle Software-Programme, die in Java geschrieben sind. Neben den Netzprotokollen PPP, TCP/IP und SSL3.0 erfüllt das Screenphone auch HTTP 1.1 und HTML 3.2 sowie die E-Mail-Standards POP3 und IMAP4. Durch diese offene Architektur entstehen niedrige Unterhaltskosten, sehr geringe Administrationsaufgaben am Terminal und eine hohe Flexibilität bei der Implementierung von Weiterentwicklungen.

Die Anwender brauchen Software-Updates nicht selbst vorzunehmen. "Software Control", ein weiteres Feature von Alcatel Services Pack, erleichtert das Downloaden und die Installierung weiterer Applikationen, es wird immer die aktuelle Softwareversion des Diensteanbieters in das Internet Screenphone überspielt. Dem Provider ermöglicht es damit das problemlose, zentrale Aktualisieren des bzw. der Internet-Terminals.

Zusatzdienste per Tastenklick aktivierbar

Zusatzdienste der Netzbetreiber wie zum Beispiel "Anklopfen" oder "Rufumleitung" zu aktivieren oder zu deaktivieren ist per Fingertouch nach dem One-Touch-Prinzip möglich. Damit lassen sich diese Zusatzdienste ganz einfach nutzen, wovon auch der Telekom-Betreiber profitiert.

"Data Management & Roaming" macht den Anwender weitgehend unabhängig von seinem Internet Screenphone zu Hause. Seine Nachrichten, seine Lesezeichen oder sein persönliches Adressverzeichnis kann er von jedem anderen Screenphone abfragen. Ein Standard-Web-Interface ermöglicht das Abholen oder Austauschen der Informationen von jedem anderen Internet-Terminal wie PC oder Handy.

Mit Smart-Card-Leser für e-Commerce gerüstet

Der Smart-Card-Leser des Alcatel Internet Screenphone macht in Zusammenarbeit mit dem Alcatel Services Pack Shopping, Homebanking oder das reine Buchen von Theater- oder Kinokarten ganz einfach. Nach Einstecken der Identifizierungskarte und Eingabe der persönlichen Geheimnummer (PIN-Code) wird zum Beispiel die Verbindung zum Homebanking aufgebaut und das Konto angezeigt. Diese Funktionalität des Direktzugangs durch die SmartCard kann auch beim Online- oder Homeshopping verwendet werden. Der Kunde kann nach Auswahl der Ware per Lastschrift oder Kreditkarte bezahlen. Ebenfalls möglich ist die Abbuchung des Warenpreises von seiner EC-Chipkarte. Der Informationsaustausch während des Bezahl- oder Überweisungsvorgangs wird durch Verschlüsselungsmethoden gesichert.

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