Die KPÖ hat heute Vorwürfe gegen IKEA betreffend Kinderarbeit geäußert -Hierzu unsere Stellungnahme: IKEA engagiert sich aktiv gegen Kinderarbeit

Wien (OTS) - IKEA distanziert sich ausdrücklich von jeder Ausnutzung und Ausbeutung von Kindern. Unser Ziel ist, völlig sicherzustellen, daß keine an IKEA gelieferten Produkte von Kindern produziert werden.

Als globales Unternehmen mit Zulieferern in über 60 Ländern und Einrichtungshäusern in ca. 30 Ländern ist sich IKEA der entsprechenden Verantwortung bewußt. Unsere günstigen Verkaufspreise ermöglichen wir durch eigene Produktentwicklung, große Stückzahlen, innovative und effiziente Produktionstechniken, günstige Materialien, Einkauf in Niedrigpreis-Ländern, SB-Verkaufskonzept und Mithilfe der Kunden. Auf keinen Fall resultieren unsere niedrigen Preise aus Kinderarbeit!

Unglücklicherweise ist Kinderarbeit in einigen Ländern an der Tagesordnung. IKEA ist sich dieses Problems bewußt und von dieser Tatsache äußerst beunruhigt. Deswegen arbeiten wir aktiv an der Beseitigung dieser Situation, einerseits eigenständig, andererseits in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wie zum Beispiel der "Schwedischen Arbeitsgruppe zur Abschaffung von Kinderarbeit in der Teppich-industrie", der Gruppe "Save the Children", der "ILO" (International Labour Organisation), der UNICEF und dem IBBH (Internationaler Bund der Bau- und Holzarbeiter). In den letzten Jahren haben IKEA Mitarbeiter und unabhängige Organisationen laufend Produktionsstätten besucht, um die Arbeitsbedingungen vor Ort zu kontrollieren.

Ein fester Bestandteil unserer Verträge mit den Lieferanten besagt, daß:

- Kinder nicht ausgebeutet werden dürfen

- Die Produktion in Übereinstimmung mit den UN-Konventionen und nationalen Gesetzen erfolgen muß, die Kinderarbeit verbieten - IKEA -entweder selbst oder über eine unabhängige Organisation - jederzeit Inspektionen der Produktionsstätten ohne vorherige Ankündigung durchführen kann.

Wir sind uns der Komplexität des Problems sehr bewußt und arbeiten an langfristigen Lösungen. Es ist nicht unsere Absicht, westliche Werte fremden Kulturen aufzuzwingen. Gleichzeitig sind wir aber auch nicht bereit, in dieser Sache Kompromisse und die klare Verletzung unserer Prinzipien zu akzeptieren.

Deswegen ist dies für unsere Einkäufer ein Hauptfaktor in der Beurteilung unserer derzeitigen und künftigen Lieferanten. Wenn wir Vergehen seitens der Lieferanten entdecken und eine schnelle Korrektur der Situation nicht stattfindet, beenden wir die Geschäftsbeziehung mit dem betreffenden Unternehmen bzw. nehmen von der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen Abstand.

In unseren langfristigen Bemühungen erachten wir es als sehr hilfreich, wenn andere Unternehmen ähnliche Anforderungen einführen und auch die Medien weiterhin sich dieses Themas annehmen. Ungeachtet aller Anstrengungen, mit denen wir an dieses Problem herangehen, müssen wir zugeben, daß weder IKEA noch irgendeine uns bekannte Organisation Garantien abgeben kann.

Wir garantieren aber, uns langfristig und intensivst dafür einzusetzen, daß Kinderarbeit bei der Herstellung unserer Produkte ausgeschlossen wird.

IKEA pflegt eine offene und ehrliche Unternehmenskultur. Deshalb sind wir gerne bereit, aktiv über diese Problematik zu diskutieren und alle Vorschläge aufzugreifen sowie Initiativen zu unterstützen, die mithelfen, Kinderarbeit zu verhindern.

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