Hintner fordert VOR-Reformen ein

Für Zonenbereinigung und Tarifreform

Niederösterreich, 31.1.1999(NÖI) "Neben den notwendigen Verbesserungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln im Süden Wiens ist eine Reform des Verkehrsverbundes-Ost-Region (VOR) dringend geboten", erklärte der Mödlinger Landtagsabgeordnete der VP NÖ, LAbg. Hans Stefan Hintner ****

Den ersten Reformbedarf ortet Hintner bei der Zonengestaltung. Die derzeitige Zonengestaltung ist konsumentenfeindlich und viel
zu kompliziert. So ist es nicht einzusehen, daß z. B. die Bürger von Gaaden oder der Gemeinde Wienerwald zwei Zonenfahrscheine pro Fahrtrichtung kaufen müssen, um in die Bezirkshauptstadt Mödling zu kommen. Es ist weiters schwer verständlich, daß man von Guntramsdorf mittels Badnerbahn mit einem Fahrschein nach Wien-Meidling fahren darf, von Wien-Meidling nach Guntramsdorf aber
zwei Fahrscheine benötigt, da die Kernzone von Wien nach Niederösterreich in Vösendorf endet.

Hintner fordert in diesem Zusammenhang, den Bezirk Mödling als eine Verkehrsverbundzone zusammenzufassen und großzügige Überlappungsbereiche in die benachbarten Bezirke Baden und Schwechat (Flughafen!) bzw. nach Wien zu schaffen. "Die Verkehrsprobleme des Bezirkes Mödling sind nur gemeinsam mit der Bundeshauptstadt zu lösen. Daher müssen nicht nur die Verkehrswege auf der Schiene - Stichwort Cable-Liner bzw. die U-Bahn -
verbunden werden, sondern auch die Tarifzonen. Die Tarifzonengestaltung im Großraum Wien wurde und wird vom Land Niederösterreich schon seit Jahren verfolgt. Die Verhandlungen erlitten aber leider durch die einseitige Tariferhöhung der
'Wiener Linien' einen Rückschlag. Die Forderung, mit einem Fahrschein vom Bezirk Mödling nach Wien fahren zu können, bleibt aber eine Notwendigkeit um den Individualverkehr auf den öffentlichen Verkehr zu verlagern", stellte Hintner als zweites Anliegen an den VOR fest.

Als ersten Schritt in diese Richtung schlug Hintner vor, die Gültigkeit von Monats- und Jahreskarten einer Außenzone auf die Kernzone Wien zu verlängern. "Der Ball zur Umsetzung einer großen Verkehrslösung liegt nun bei den Wiener SPÖ-Verantwortlichen, deren Verkehrspolitik bislang an der Grenze ihres Bundeslandes endete", schloß Hintner.
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