Sitzung des NÖ Landtages - 4. Fortsetzung

St.Pölten (NLK) - Abgeordnete Sissy R o t h (VP) berichtete zu einem Antrag betreffend Landwirtschaftliche Fachschule Gießhübl, Neu-, Zu- und Umbauten mit Gesamtkosten von knapp 69 Millionen Schilling.

Abgeordnete Mag. Brigid W e i n z i n g e r (GA) meinte, daß im vorliegenden Antrag zwar die Errichtungskosten detailliert angeführt werden, die Folgekosten aber keine Berücksichtigung finden. Bei den Landwirtschaftlichen Fachschulen müsse man sich fragen, ob es hier nicht auch vereinzelt regionale Interessen gebe. Sie forderte zu diesem Projekt weiters eine inhaltliche und finanzielle Konzeption.

Abgeordneter Ewald S a c h e r (SP) sieht in dem Neu-, Zu- und Umbau eine wichtige Maßnahme, die weit über das landwirtschaftliche Schulwesen hinausgehe. Von diesen Investitionen würde die ganze Region profitieren. Gleichzeitig habe man die Standorte Haag und Gießhübl zusammengeführt. Nun sei zu klären, was mit dem Gebäude am alten Standort in Haag geschehe. Neben einer ÖNORM-gerechten Vorgangsweise bei der Planung und Errichtung in Gießhübl forderte er auch eine begleitende Kontrolle. Das Schulkonzept sollte jetzt zielstrebig umgesetzt werden.

Abgeordneter Ignaz H o f m a c h e r (VP) meinte, der Ausbau der Schule sei eine sinnvolle Investition, da sich die Landwirtschaftlichen Fachschulen steigender Schülerzahlen erfreuen würden. Die Schulen würden außerdem eine höchst qualifizierte Ausbildung bieten.

Der Antrag wurde mit den Stimmen von VP, SP und FP angenommen.

Abgeordneter Anton R u p p (SP) berichtete zu einem Antrag der Abgeordneten Keusch, Dipl.Ing.Toms u.a. betreffend Vorlage gesetzlicher Regelungen des Campingwesens.

Abgeordneter Mag. Martin F a s a n (GA) bezeichnete Camping als wichtigen Wirtschaftsfaktor. Das Gesetz gehöre reformiert, da es überalterte Vorschriften enthalte.

Abgeordneter Eduard K e u s c h (SP) erklärte, in Niederösterreich sei man bemüht, alle Bereiche des Tourismus zu fördern. Es müsse gelingen, Marktanteile und Wertschöpfung zu erhöhen. Das alte Gesetz sei nicht mehr zeitgemäß, Tourismusinitiativen bräuchten entsprechende Regelungen. Camper seien keine "arme Leute-Urlauber", sondern campen sei eine Philosophie.

Abgeordneter Anton E r b e r (VP) stellte fest, 167.000 Camper pro Jahr in Niederösterreich stellten eine beachtliche wirtschaftliche Größe dar. Er trat dafür ein, die Lösung der Probleme, die durch Dauercamper entstehen, den Gemeinden zu überlassen. Camping an sich stelle für Niederösterreich eine große zusätzliche Chance dar.
Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Schluß der Sitzung!

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