- 28.01.1999, 21:15:12
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- OTS0250
Sitzung des NÖ Landtages - 4. Fortsetzung=
St.Pölten (NLK) - Abgeordnete Sissy R o t h (VP) berichtete zu
einem Antrag betreffend Landwirtschaftliche Fachschule Gießhübl,
Neu-, Zu- und Umbauten mit Gesamtkosten von knapp 69 Millionen
Schilling.
Abgeordnete Mag. Brigid W e i n z i n g e r (GA) meinte, daß
im vorliegenden Antrag zwar die Errichtungskosten detailliert
angeführt werden, die Folgekosten aber keine Berücksichtigung finden.
Bei den Landwirtschaftlichen Fachschulen müsse man sich fragen, ob es
hier nicht auch vereinzelt regionale Interessen gebe. Sie forderte zu
diesem Projekt weiters eine inhaltliche und finanzielle Konzeption.
Abgeordneter Ewald S a c h e r (SP) sieht in dem Neu-, Zu- und
Umbau eine wichtige Maßnahme, die weit über das landwirtschaftliche
Schulwesen hinausgehe. Von diesen Investitionen würde die ganze
Region profitieren. Gleichzeitig habe man die Standorte Haag und
Gießhübl zusammengeführt. Nun sei zu klären, was mit dem Gebäude am
alten Standort in Haag geschehe. Neben einer ÖNORM-gerechten
Vorgangsweise bei der Planung und Errichtung in Gießhübl forderte er
auch eine begleitende Kontrolle. Das Schulkonzept sollte jetzt
zielstrebig umgesetzt werden.
Abgeordneter Ignaz H o f m a c h e r (VP) meinte, der Ausbau
der Schule sei eine sinnvolle Investition, da sich die
Landwirtschaftlichen Fachschulen steigender Schülerzahlen erfreuen
würden. Die Schulen würden außerdem eine höchst qualifizierte
Ausbildung bieten.
Der Antrag wurde mit den Stimmen von VP, SP und FP angenommen.
Abgeordneter Anton R u p p (SP) berichtete zu einem Antrag der
Abgeordneten Keusch, Dipl.Ing.Toms u.a. betreffend Vorlage
gesetzlicher Regelungen des Campingwesens.
Abgeordneter Mag. Martin F a s a n (GA) bezeichnete Camping
als wichtigen Wirtschaftsfaktor. Das Gesetz gehöre reformiert, da es
überalterte Vorschriften enthalte.
Abgeordneter Eduard K e u s c h (SP) erklärte, in
Niederösterreich sei man bemüht, alle Bereiche des Tourismus zu
fördern. Es müsse gelingen, Marktanteile und Wertschöpfung zu
erhöhen. Das alte Gesetz sei nicht mehr zeitgemäß,
Tourismusinitiativen bräuchten entsprechende Regelungen. Camper seien
keine "arme Leute-Urlauber", sondern campen sei eine Philosophie.
Abgeordneter Anton E r b e r (VP) stellte fest, 167.000 Camper
pro Jahr in Niederösterreich stellten eine beachtliche
wirtschaftliche Größe dar. Er trat dafür ein, die Lösung der
Probleme, die durch Dauercamper entstehen, den Gemeinden zu
überlassen. Camping an sich stelle für Niederösterreich eine große
zusätzliche Chance dar.
Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
Schluß der Sitzung!
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/200-2163
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