LIF-Alkier: Für Lebenslanges Lernen ohne Monopolstellung der Volkshochschulen!

Scharfe Kritik der Liberalen im Wiener Gemeinderat am Verband Wiener Volksbildung

Wien (OTS) Rund 90% des Wiener Gesamtbudgets (über 260 Mio öS) für Erwachsenenbildung werden auch heuer wieder von der Rathausmehrheit für den Verband Wiener Volksbildung, den Dachverband der Wiener Volkshochschulen, beschlossen. "Dabei handelt es sich im wesentlichen um Betriebs- und Instandsetzungskosten für die Gebäude sowie um Verwaltungskosten des SPÖ-nahen Dachverbandes. Tatsächliche Bildungsförderung, aber auch Subventionen an private Institutionen müssen sich mit weniger als 10 % begnügen", kritisierte heute Gemeinderat Wolfgang Alkier, Bildungssprecher des Wiener Liberalen Forums.

Das Liberale Forum bekenne sich zum "Lebenslangen Lernen", doch seien die Auswahlmöglichkeiten für Bildungs- und Weiterbildungsinteressierte aufgrund der Monopolsituation in Wien sehr gering, so Alkier. Der liberale Bildungssprecher verwies in diesem Zusammenhang im heutigen Gemeinderat auf aktuelle Zeitungsberichte (vgl. "Folk High Schools", Die Presse 16.1.1999, den er auch verteilte) und auf mehrere Gespräche mit HörerInnen und LehrerInnen, die die Qualität einzelner Volkshochschulen ebenso kritisieren wie die negativen Auswirkung von Parteistreitigkeiten bei der Organisation und Führung von einzelnen Standorten der VHS.

Bei den heute beschlossenen VHS-Subventionsanträgen sei keine Verbesserung in Richtung transparente Aufschlüsselung der einzelnen Förderanteile zu verzeichnen. "Die anderen Parteien müssen endlich dazu übergehen, in Wien Lebenslanges Lernen statt Volkshochschulen zu fördern", so Alkier abschließend.

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