Auer: SP-Anträge zur Verbesserung der Kinderbetreuung und Errichtung von Betreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren

St. Pölten, (SPI) "Die NÖ Sozialdemokraten setzen ihre Anstrengungen zur Erreichung von Verbesserungen für Niederösterreichs Familien fort. In der heutigen
Landtagssitzung werden die Sozialdemokraten insgesamt vier
Anträge zur Familienpolitik einbringen”, kündigt die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten und SPNÖ-Frauenvorsitzende, Abg. Helene Auer, an. Zwei dieser Anträge betreffen fundamentale Verbesserungen sowie Ausweitungen
im Angebot der Kinderbetreuung.****

Derzeit ist der Kindergartenbesuch zwischen 7.00 und 13.00
Uhr kostenlos. Für die Nachmittagsbetreuung zwischen 13.00
und 16.00 Uhr ist ein sozial gestaffelter maximaler
Kostenbeitrag in der Höhe von S 1.000,-- vorgesehen, wobei ab
16.00 Uhr ein höchstens kostendeckender Beitrag festzulegen
ist. "Diese Regelung trägt den Wünschen der Eltern allerdings
nur insofern Rechnung, als Kinder von Berufstätigen, die bis maximal 16.00 Uhr ihrer Beschäftigung nachgehen, erfaßt sind.
"Der Großteil der Beschäftigten muß aber bis mindestens 18.00
Uhr und länger arbeiten”, sehen die Sozialdemokraten einen Anpassungsbedarf. "Daher wäre es im Sinne einer gerechten
und sozial ausgewogenen Familienpolitik wünschenswert, die derzeitige Nachmittagsbetreuung bei gleichbleibendem
Kostenbeitrag von maximal S 1.000,-- bis 18.00 Uhr
auszudehnen. Gleichzeitig ist die soziale Staffelung des Elternbeitrages beizubehalten. Die SPÖ fordert deshalb die NÖ Landesregierung auf, diesen Gesetzespassus zu ändern, um
der geforderten Flexibilität am Arbeitsmarkt und daher auch in
der Kinderbetreuung Rechnung zu tragen”, so die SP-Sozialsprecherin.

"Weiters sieht die SPÖ einen besonderen Bedarf bei der Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen für Kinder unter drei
Jahre. Um eine optimale Betreuung sicherzustellen sollen in
den Kindergärten sogenannte "Kiddy-Gruppen” für Zwei- bis Dreijährige eingerichtet werden. Parallel dazu muß
gewährleistet sein, daß die privaten und kommunalen Betreuungseinrichtungen für Unter-Dreijährige durch das Land
mit den Kindergärten finanziell gleichgestellt werden. Die Kinderhöchstzahl pro Gruppe sollte aus pädagogischen
Gründen mit maximal fünfzehn Kindern limitiert sein. Ein entsprechender Antrag wird von den Sozialdemokraten
ebenfalls bei der heutigen Landtagssitzung eingebracht”, so
Abg. Auer abschließend.
(Schluß) fa

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