- 28.01.1999, 12:07:21
- /
- OTS0124
Auer: SP-Anträge zur Verbesserung der Kinderbetreuung und Errichtung von Betreuungseinrichtungen für Kinder unter drei Jahren=
St. Pölten, (SPI) "Die NÖ Sozialdemokraten setzen ihre
Anstrengungen zur Erreichung von Verbesserungen für
Niederösterreichs Familien fort. In der heutigen
Landtagssitzung werden die Sozialdemokraten insgesamt vier
Anträge zur Familienpolitik einbringen”, kündigt die
Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten und SPNÖ-
Frauenvorsitzende, Abg. Helene Auer, an. Zwei dieser Anträge
betreffen fundamentale Verbesserungen sowie Ausweitungen
im Angebot der Kinderbetreuung.****
Derzeit ist der Kindergartenbesuch zwischen 7.00 und 13.00
Uhr kostenlos. Für die Nachmittagsbetreuung zwischen 13.00
und 16.00 Uhr ist ein sozial gestaffelter maximaler
Kostenbeitrag in der Höhe von S 1.000,-- vorgesehen, wobei ab
16.00 Uhr ein höchstens kostendeckender Beitrag festzulegen
ist. "Diese Regelung trägt den Wünschen der Eltern allerdings
nur insofern Rechnung, als Kinder von Berufstätigen, die bis
maximal 16.00 Uhr ihrer Beschäftigung nachgehen, erfaßt sind.
"Der Großteil der Beschäftigten muß aber bis mindestens 18.00
Uhr und länger arbeiten”, sehen die Sozialdemokraten einen
Anpassungsbedarf. "Daher wäre es im Sinne einer gerechten
und sozial ausgewogenen Familienpolitik wünschenswert, die
derzeitige Nachmittagsbetreuung bei gleichbleibendem
Kostenbeitrag von maximal S 1.000,-- bis 18.00 Uhr
auszudehnen. Gleichzeitig ist die soziale Staffelung des
Elternbeitrages beizubehalten. Die SPÖ fordert deshalb die NÖ
Landesregierung auf, diesen Gesetzespassus zu ändern, um
der geforderten Flexibilität am Arbeitsmarkt und daher auch in
der Kinderbetreuung Rechnung zu tragen”, so die SP-
Sozialsprecherin.
"Weiters sieht die SPÖ einen besonderen Bedarf bei der
Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen für Kinder unter drei
Jahre. Um eine optimale Betreuung sicherzustellen sollen in
den Kindergärten sogenannte "Kiddy-Gruppen” für Zwei- bis
Dreijährige eingerichtet werden. Parallel dazu muß
gewährleistet sein, daß die privaten und kommunalen
Betreuungseinrichtungen für Unter-Dreijährige durch das Land
mit den Kindergärten finanziell gleichgestellt werden. Die
Kinderhöchstzahl pro Gruppe sollte aus pädagogischen
Gründen mit maximal fünfzehn Kindern limitiert sein. Ein
entsprechender Antrag wird von den Sozialdemokraten
ebenfalls bei der heutigen Landtagssitzung eingebracht”, so
Abg. Auer abschließend.
(Schluß) fa
Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Tel: 02742/200
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN/NSN






