AK kritisiert Ausnahmen bei Euro-Preisauszeichnung

Wien (OTS) – Beim Euro-Umstellungsgesetz gibt es zu viele Ausnahmen für die Doppel-Preisauszeichnung, so die erste Reaktion der AK auf die heutige Einigung der zuständigen Minister auf der Regierungsklausur. Sicherheit für die Konsumenten bringen nur
klare Regeln – nicht Ausnahmen für drei Viertel aller Betriebe, kritisiert die AK. ****

Für Kleinbetriebe unter neun Mitarbeitern je Unternehmen bzw unter fünf Mitarbeiter je Betriebsstätte sind laut Regierungseinigung Ausnahmeregelungen vorgesehen. Derzeit sind im Handel bei 75
Prozent der Betriebe weniger als fünf Mitarbeiter beschäftigt. Also wird die künftige Doppelpreisangabepflicht nur von einem relativ kleinen Teil der Betriebe verpflichtend und umfassend realisiert werden müssen. Vor allem Nahversorger, bei denen hauptsächlich ältere Menschen einkaufen, werden von dieser Regelung ausgenommen sein. Die Konsumenten haben dann nicht die volle Sicherheit, die von der Regierung ursprünglich zugesagt wurde, kritisieren die AK Konsumentenschützer.

Auch der Vollzug der Preisauszeichnungsvorschriften wird sich
durch diese Ausnahmenregelung sehr schwierig gestalten, befürchten die AK Konsumentenschützer. Denn eine eindeutige und leicht handhabbare Abgrenzung ist mit dieser Reglung nicht gegeben.

Positiv sieht die AK, daß die Bundesregierung nun endlich eine gesetzliche Regelung vorlegt.

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