- 21.01.1999, 08:20:28
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Wien darf nicht anders behandelt werden!
Wiener Vorstädte östlich der Donau müssen vom Individualverkehr entlastet werden
Wien (OTS) - Die Wiener FDU-Abgeordneten Ing. Manfred Klopf und
Dr. Rüdiger Stix forderten heute, als zweitstärkste Fraktion im
Wiener Verkehrsausschuß, eine neuerliche rasche "Befreiung" der
Bevölkerung im Osten Wiens von der vielfach nicht mehr ertragbaren
Belastung durch den Individualverkehr. Gebiete wie Aspern, Essling,
Breitenlee oder Süßenbrunn benötigen innerhalb der nächsten Jahre
Umfahrungen oder Unterfahrungen. Mit der Lösung des Problems bis 2015
zu warten ist laut Klopf für die geplagten Menschen unzumutbar. "Es
gehe auf Dauer nicht an, daß diese für Wien so wichtigen
Straßenvorhaben immer auf den St. Nimmerleinstag verschoben werden."
so Klopf.
Klopf und Stix fordern daher ein rasches Handeln und ein
verstärktes Verantwortungsbewußtsein der Verantwortlichen in diesen
Problemfällen. Gerade Wien, das als Nettozahler mehr als 10 Mrd. ATS
in den Finanzausgleich des Bundes liefert, darf nicht anders als
Kleinstädte in den Bundesländern behandelt werden.
Klopf und Stix fordern die Untertunnelung von Essling (bis 2002) und
Aspern sowie die Umfahrungen von Süßenbrunn und Breitenlee bis 2001.
Klopf und Stix schlossen in Bezug auf diese verkehrspolitischen
Fragen mit der Feststellung: "Wien darf nicht anders, sondern muß
gleich sein!"
Rückfragehinweis: FDU, 1010 Wien, Rathausstraße 11, 01/4000 85175
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