Staatssekretär Dr. Peter Wittmann Vorsitzender des "Österreichischen Anti Doping Comite" (ÖADC)

Wien (OTS) - "Als Vorsitzender des "Österreichischen Anti Doping Comitee" sehe ich es als meine Verpflichtung an, nicht nur mit den derzeit zur Verfügung stehenden Mitteln gegen Doping anzukämpfen, sondern neue Mittel einzusetzen und neue Wege in der Anti Doping-Arbeit zu beschreiten, um dem Doping-Problem endlich effizienter entgegenzuwirken", sagte heute der neue Vorsitzende, Staatssekretär Dr. Peter Wittmann nach der konstituierenden Sitzung des Comites.

Der Vorstand des ÖADC besteht neben Wittmann noch aus: 1. Stellvertreterin, LH-Stv. Liese Prokop, 2. Stellvertreter, Dr. Karlheinz Demel, Schriftführer, BSO-Generalsekretär Dr. Walter Pillwein, schriftführer-Stv., Dr. Ferdinand Podkowicz, Kassier, ÖOC-Generalsekretär Dr. Heinz Jungwirth und dessen Stellvertreter, Mag. Gerhard Scherbaum.

Bei der heutigen Sitzung wurde die konkrete Marschrichtung festgelegt. Wittmann: "Die Kontrollen müssen strenger durchgeführt werden. dabei geht es um Harmonisierung in zweierlei Hinsicht. Erstens um die Harmonisierung der weltweiten Doping-Kontrollen, z.B. mehr unangemeldete Kontrollen, und zweitens um die weltweite Harmonisierung der Sanktionen. Ganz wichtig ist die Gesetzesinitiative des ÖADC in Richtung Änderung des Arzneimittelgesetzes. Es geht uns darum, daß alle Beteiligten zur Verantwortung gezogen werden können. Es geht also nicht nur um die Bestrafung des gedopten Sportlers, sondern auch darum, daß ebenso gegen alle beteiligten Personen, wie z.B. Trainer oder Ärzte vorgegangen werden kann. Damit unsere Forderung nicht nur eine leere Worthülse bleibt, damit diese wichtige Forderung mit echten Inhalten versehen wird, starteten wir diese Gesetzesinitiative. Bei all unseren Überlegungen stehen die Gesundheit der Sportler und die Gerechtigkeit im Sport im Vordergrund", so der Staatssekretär.

Wittmann betonte nochmals die Entschlossenheit des Bundes in der anti-Doping-Frage und verwies nochmals auf die Errichtung eines österreichischen Anti-Doping-Labors modernster Art in Seibersdorf, wofür der Bund bereits im Vorjahr 3,5 Millionen Schilling zur Verfügung gestellt hat.

Der Staatssekretär unterstrich den wichtigen Schritt in Richtung der rechtlichen Verankerung des Sports im Regelwerk der Europäischen Union, der mit der Aufnahme eines eigenen Abschnittes zum Sport in die Abschlußerklärung des Wiener Gipfels gelungen ist. Wittmann: "In diesem Abschnitt ist der Kampf gegen Doping ein dezertierter Punkt. Sowohl auf nationaler auls auch auf europäischer Ebene wird die Bekämpfung des Dopings verstärkt werden".

Der Staatssekretär wird am 3. Februar 1999 auf der Anti-Doping-Weltkonferenz in Lausanne als Redner über diese Themenbereiche referieren.

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