Kommentar: Schwerpunktkrankenhaus Mistelbach: über 100.000 Patienten, 1300 Arbeitsplätze, 918 Mio. S Budget

Mistelbach (OTS) - Im Schwerpunktkrankenhaus Mistelbach wurden im vergangenen Jahr 108.700 Patienten behandelt. Das teilte heute, Montag, Alfred Weidlich, der Obmann des nach St. Pölten und Wr. Neustadt drittgrößten Spitales in NÖ mit. 23.700 Patienten wurden stationär und 85.000 ambulant behandelt. Trotz der stets steigenden Zahl der Patienten, 1997 wurden vergleichsweise 22.800 Patienten stationär und 80.400 ambulant behandelt, konnte die durchschnittliche Verweildauer der Patienten von 7,3 auf 7,1 Tage gesenkt werden. Weidlich: "Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, daß alle in den letzten Jahren getätigten Investitionen ihre Berechtigung hatten." Beispielsweise wurde in der Abteilung für Radiologie kürzlich ein Magnetresonanztomograph (Investitionssumme 23 Millionen Schilling) in Betrieb genommen. Die Anzahl der Untersuchungen allein in dieser Abteilung stiegen von 86.422 im Jahr 1997 auf 92.707 im abgelaufenen Jahr an. Die Finanzierung des Krankenhauses, das rund 1300 Arbeitsplätze bietet und heuer über ein Budget von 918 Millionen Schilling verfügt, erfolgt laut Weidlich im Wesentlichen nicht durch die Sozialversicherungen sondern durch das Land Niederösterreich und die nö. Gemeinden. Der Anteil der Sozialversicherungsträger hat sich in den letzten Jahren halbiert und beträgt heute bestenfalls ein Drittel der Krankenhauskosten. Weidlich: "Eine traurige Entwicklung". Die Klinik in Mistelbach besitzt als einziges Spital im Weinviertel alle für ein Schwerpunktkrankenhaus gesetzlich vorgeschriebenen Abteilungen (Allgemeinchirurgie mit Gefäßchirurgie, Innere Medizin I mit Kardiologie, Nephrologie und Dialysestation, Innere Medizin II mit Gastroenterologie, Diabetes und Onkologie, Kinderheilkunde, Unfallchirurgie, Orthopädie, Hals/Nasen/Ohren, Urologie, Institut für klinische Pathologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Augenheilkunde, Diagnostische und interventionelle Radiologie, Anästhesiologie und Intensivmedizin). Zudem ist Mistelbach eines der wenigen Krankenhäuser in Österreich mit einer eigenen Blutbank. Eine Primararztstelle für die Leitung des Labors soll heuer ausgeschrieben werden.

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