Nowohradsky: Sanitätsgesetz darf Freiwilligkeit nicht beschneiden

Niederösterreich, 18.1.1999 (NÖI) "Das geplante Sanitätsgesetz ist ein weiterer sozialistischer Anschlag auf die Freiwilligen in unserem Land. Die im Entwurf von Sozialministerin Hostasch vorgesehene Ausbildung würde nicht nur bis zu 2100 Stunden in Anspruch nehmen, sondern auch enorme Kosten für unsere Rettungsorganisationen bedeuten. Kein Freiwilliger hat die Möglichkeit, einen derartigen zeitlichen Aufwand neben seinem normalen Beruf aufzubringen", warnte heute LAbg. Herbert Nowohradsky.****

Es kann nicht angehen, daß ein gut funktionierendes Rettungswesen, das zu einem großen Teil von Freiwilligen aufrechterhalten wird, zerstört werden soll. Die Volkspartei wird im Gegensatz zu den Sozialisten die Rettungsorganistationen unterstützen und ihrem Anliegen nach erweiterten und einheitlichen Ausbildungsrichtlinien nachkommen. "Wir werden uns aber
gleichzeitig dagegen einsetzen, daß diese von der SPÖ zur Verstaatlichung des Rettungswesens mißbraucht werden. Es darf zu keinem Frontalangriff auf Ehrenamt und Rettungswesen in Österreich kommen. Dafür werden wir uns einsetzen", betonte Nowohradsky.
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