• 31.12.1998, 08:30:00
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  • OTS0023

Egerer: VP-Initiative "Karenzgeld für alle" bringt mehr für unsere Familien

Wahlfreiheit für die Eltern – kein Berufsverbot

Niederösterreich, 31.12.98 (NÖI) "Die VP-Initiative 'Karenzgeld
für alle' bringt mehr Gerechtigkeit für die Eltern. So werden pro
Jahr in Niederösterreich rund 16.000 Geburten registriert, 12.000
Mütter erhalten Karenzgeld 18 Monate lang in voller Höhe, die
übrigen 4000 bekommen, weil sie beispielsweise Bäuerinnen oder
Selbständige sind, nur 50%, oder, weil sie überhaupt nicht
berufstätig waren, überhaupt kein Karenzgeld. Das ist
ausgesprochen ungerecht und kommt einem Berufsverbot für Mütter
bzw. Väter gleich. Die Einführung eines 'Karenzgeldes für alle'
würde diese Ungerechtigkeit ein für alle Mal beseitigen", stellte
LAbg. Maria Luise Egerer fest.****

Neben der sozialen Gerechtigkeit gibt es noch ein weiteres sehr
wichtiges Argument für unsere Initiative: Durch den Wegfall des
"Berufsverbotes" für junge Mütter können viele Frauen eine
Teilzeitarbeit annehmen. Das würde wiederum den Wiedereinstieg in
das Berufsleben nach der Karenzzeit wesentlich erleichtern. "Wir
wollen mit unserem Modell ein Höchstmaß an Wahlfreiheit für die
Eltern erreichen. Ziel einer verantwortungsvollen Familienpolitik
kann es nicht sein, etwas vorzuschreiben. Im Gegenteil: Wir haben
die Aufgabe, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, daß
sich unsere Familien wohlfühlen und bei aller Wahlfreiheit das
beste aus ihrem Familienleben machen können. Das 'Karenzgeld für
alle' ist hier sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung",
betonte Egerer.
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