Neues Tarifgefüge beim VOR ab 1999

"Kundenfreundliche Fahrpreisgestaltung nach wie vor ein Hauptziel!"

Wien (OTS) - Im Bereich des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR), in dessen Einzugsgebiet Wien, Niederösterreich und Burgenland immerhin ein Drittel der österreichischen Bevölkerung lebt, werden ab 1. Jänner 1999 neue Tarife gelten. Davon ausgehend, daß die Tarifpolitik des VOR immer Kundenfreundlichkeit und maßvollen Tarifschritten bestimmt war - die letzte Erhöhung erfolgte im Jahr 1994 - wurde auch diesmal getrachtet, die Attraktivität der Zeitkarten, und damit den Anreiz zum Umsteigen auf die Öffentlichen Verkehrsmittel zu stärken. Dazu VOR-Geschäftsführer Direktor Manfred Novy:
"Maßvolle, die allgemeine Preisentwicklung nicht konterkarierende Tarifanpassungen sind stets ein Hauptanliegen des VOR, weil ja die Tendenz zum Umsteigen auf die öffentlichen Verkehrsmittel verstärkt werden soll. Leider wird das nicht von allen Partnern mitgetragen. Die jüngsten Tarifwünsche der ÖBB, die Preiserhöhungen um mehr als dreissig Prozent bei den Linien im Wiener Raum aufweisen, schlagen sich naturgemäß im Tarifgefüge des VOR nieder. Vor allem die Schnellbahnbenützer in der Kernzone werden davon betroffen sein."

Bei den Zeitkarten bietet die Jahreskarte mit Einmalerlag eine besonders preisgünstige Variante, sie kostet für die Kernzone nunmehr öS 5.200,-- (gegenüber 1994 plus 10,64%). Weiters die

  • Monatskarte für die Kernzone öS 560,-- (plus 12,00%)
  • Wochenkarte für die Kernzone öS 155,-- (plus 9,15%)

Einige weitere Tarifbeispiele (Erhöhung in Klammer):

  • Monatskarte Kernzone plus 4 Außenzonen öS 1.380,-- (plus 7,81%)
  • Monatskarte Kernzone plus 7 Außenzonen öS 1.670,-- (plus 3,73%)
  • Wochenkarte Kernzone plus 4 Außenzonen öS 385,-- (plus 6,35%)
  • Wochenkarte Kernzone plus 7 Außenzonen öS 465,-- (plus 2,88%)

Nimmt man einen Durchschnitt der Tarifkorrekturen aller Zonen,
so ergeben sich in der Reihenfolge bie den Jahreskarten (Einmalerlag) 4,73 Prozent, bei den Monatskarten 5,67 Prozent, bei den Wochenkarten 5,37 Prozent. Diese durchaus maßvollen Erhöhungen sollten auch im Zusammenhang mit dem den Kunden zur Verfügung stehenden Streckennetz von knapp 8000 Kilometern gesehen werden,
auf dem insgesamt 330 Linien von Bus, U-Bahn, Straßenbahn, Wiener Lokalbahnen, Österreichischer Bundesbahnen und Raab-Oedenburg-Ebenfurter Eisenbahn verkehren.

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