- 09.12.1998, 14:01:25
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Keusch: Ausbau der A 1 - Farnleitner entlarvt LH Pröll als "Ankündigungspolitiker"
Dreispurige Sparvariante ohne Pannenstreifen beim Westautobahnbausbau ist nicht akzeptabel
St. Pölten, (SPI) - "Wirtschaftsminister Farnleitner hat
NÖ-Landesverkehrsreferent Erwin Pröll als offensichtlichen
"Ankündigungspolitiker" entlarvt. Die Planungen des
Wirtschaftsministers betreffend Ausbau der Westautobahn, die er heute
im Rahmen einer Pressekonferenz dargelegt hat, widersprechen nicht
nur den fundamentalen Interessen Niederösterreichs, sie führen auch
die vollmundigen Ankündigungen des Landeshauptmannes betreffend
A1-Ausbau vergangener Woche ad absurdum. Farnleitners Plan, die
Westautobahn von St. Pölten bis zur Grenze Oberösterreichs zwar
dreispurig, aber ohne Pannenstreifen auszubauen, ist nicht
akzeptabel", stellt der Amstettner SP-Landtagsabgeordnete Eduard
Keusch heute zur Pressekonferenz des Wirtschaftsministers fest.****
"Ohne Pannenstreifen stehen Menschenleben auf dem Spiel. "Der
tragische Unfall auf der A1, wo ein Beamter der Autobahngendarmerie
im Einsatz von einem Pkw angefahren und schwerst verletzt wurde,
könnte sich jederzeit wiederholen. Auch der schwere Verkehrsunfall
mit vier Toten auf der Allander-Autobahn, wo ein wegen einer
Autopanne anhaltender Pkw auf einem Autobahnteilstück ohne
Pannenstreifen von einem Lkw praktisch "niedergewalzt" wurde, zeigt
die Gefahren und Risiken einer "Sparautobahn" auf. Sparen am falschen
Platz rächt sich", so Keusch weiter.
Fachleute und Autofahrerklubs, Berufsverkehr, Pendler und Lkw-Fahrer
sind sich dieser Gefahren bewußt und drängen berechtigt auf einen
vollwertigen Ausbau. Dazu gehört selbstverständlich auch die
Neuerrichtung eines Pannenstreifens in jenen Verläufen der Autobahn,
wo dieser bereits eingespart wurde. "Die heutigen Aussagen
Farnleitners werfen ein besonders Licht auf die Konzeptlosigkeit der
NÖ-Verkehrspolitik und ihres verantwortlichen
Landesverkehrsreferenten Erwin Pröll. Offensichtlich gelingt es Pröll
nicht, die Anliegen Niederösterreichs im Bund auch durchzusetzen", so
Keusch abschließend.
(Schluß) fa
Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Tel: 02742/200
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