Keusch: Ausbau der A 1 - Farnleitner entlarvt LH Pröll als "Ankündigungspolitiker"

Dreispurige Sparvariante ohne Pannenstreifen beim Westautobahnbausbau ist nicht akzeptabel

St. Pölten, (SPI) - "Wirtschaftsminister Farnleitner hat NÖ-Landesverkehrsreferent Erwin Pröll als offensichtlichen "Ankündigungspolitiker" entlarvt. Die Planungen des Wirtschaftsministers betreffend Ausbau der Westautobahn, die er heute im Rahmen einer Pressekonferenz dargelegt hat, widersprechen nicht nur den fundamentalen Interessen Niederösterreichs, sie führen auch die vollmundigen Ankündigungen des Landeshauptmannes betreffend A1-Ausbau vergangener Woche ad absurdum. Farnleitners Plan, die Westautobahn von St. Pölten bis zur Grenze Oberösterreichs zwar dreispurig, aber ohne Pannenstreifen auszubauen, ist nicht akzeptabel", stellt der Amstettner SP-Landtagsabgeordnete Eduard Keusch heute zur Pressekonferenz des Wirtschaftsministers fest.****

"Ohne Pannenstreifen stehen Menschenleben auf dem Spiel. "Der tragische Unfall auf der A1, wo ein Beamter der Autobahngendarmerie im Einsatz von einem Pkw angefahren und schwerst verletzt wurde, könnte sich jederzeit wiederholen. Auch der schwere Verkehrsunfall mit vier Toten auf der Allander-Autobahn, wo ein wegen einer Autopanne anhaltender Pkw auf einem Autobahnteilstück ohne Pannenstreifen von einem Lkw praktisch "niedergewalzt" wurde, zeigt die Gefahren und Risiken einer "Sparautobahn" auf. Sparen am falschen Platz rächt sich", so Keusch weiter.

Fachleute und Autofahrerklubs, Berufsverkehr, Pendler und Lkw-Fahrer sind sich dieser Gefahren bewußt und drängen berechtigt auf einen vollwertigen Ausbau. Dazu gehört selbstverständlich auch die Neuerrichtung eines Pannenstreifens in jenen Verläufen der Autobahn, wo dieser bereits eingespart wurde. "Die heutigen Aussagen Farnleitners werfen ein besonders Licht auf die Konzeptlosigkeit der NÖ-Verkehrspolitik und ihres verantwortlichen Landesverkehrsreferenten Erwin Pröll. Offensichtlich gelingt es Pröll nicht, die Anliegen Niederösterreichs im Bund auch durchzusetzen", so Keusch abschließend.
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