• 30.11.1998, 12:39:48
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  • OTS0143

Staatspreis für Tourismus und Architektur verliehen

Sieger wurde Caf‚ Greil in Innsbruck - Anerkennung für Freizeitpark Zell am See und Camping Gruber am Attersee

Wien (PWK) - Der zum dritten Mal verliehene "Staatspreis für
Tourismus und Architektur" wurde heuer erstmals für die "Gestaltung
von Innenräumen von Hotels und Gastronomiebetrieben" vergeben. Der
erste Preis ging an das Caf‚ Greil in Innsbruck. Anerkennungspreise
erhielten der Freizeitpark Zell am Ziller sowie die Badeanlage See-
Camping Gruber in Nußdorf am Attersee. Die Preisverleihung wurde
Montag vormittag von Wirtschaftsminister Hannes Farnleitner
persönlich vorgenommen. ****

Der Architekturpreis hebt Tourismusbauten von besonderer Bedeutung
hervor. Aus 33 eingereichten Projekten waren von einer hochrangigen
Jury unter Vorsitz des Schweizer Architekturkritikers Leza Dosch
(Chur) zehn Betriebe in die engere Auswahl gezogen worden.

Wirtschaftsministerium und Wirtschaftskammer Österreich möchten
mit dem von ihnen gestifteten und alle zwei Jahre verliehenen
Staatspreis Impulse für modernes und zeitgemäßes Bauen in den
Tourismusregionen liefern. "Gelungene Bauten sind ein Ausdruck
unserer Kultur. Und Kultur ist, wie viele Studien bestätigen, ein
wesentlicher Anreiz für Reisen nach Österreich", stellte dazu der
Syndikus der Bundesektion Tourismus und Freizeitwirtschaft, Dr. Paul
Schimka, in seiner Eigenschaft als Mitglied der Jury fest. Die Caf‚-
Bar Greil in Innsbruck entspreche in idealer Weise den Anforderungen
des diesjährigen Staatspreises.

Eine Fotodokumentation über die ausgezeichneten Projekte werde,
wie Schimka ankündigte, nunmehr auf Österreich-Tournee gehen. Auch
werde die Bundessektion Tourismus in Zusammenarbeit mit dem WIFI eine
"Tourismus-Bauherrenfibel" herausbringen. Ebenso wie der Wettbewerb
werde auch diese Publikation als Anregung für weitere stilvolle und
originelle Bauvorhaben in Tourismusgebieten dienen.

Der Wettbewerb wird abwechselnd von Wirtschaftsministerium und
Wirtschaftskammer durchgeführt. Der diesjährige Staatspreis wurde von
der Wirtschaftskammer organisiert. 1994 lag der Schwerpunkt des
Bewerbs auf "touristischen Neubauten", 1996 stand die "Sanierung von
Altbauten" im Mittelpunkt.
(Schluß) hp
Rückfragehinweis: Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft

Syndikus Dr. Paul Schimka
Tel: 50105/DW 3567

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