ÖBB-Kampagne 'heiße Fracht' für Werberat nicht sexistisch

Schuster: "Kein Grund für weitere Aktivitäten" - laut Gallup- Umfrage: 81 Prozent der Befragten sehen Plakate positiv

Wien (Pwk) - Für die 21 Mitglieder des österreichischen Werberates ist die jüngste ÖBB-Werbekampagne und insbesondere das Plakat "Heiße Fracht" weder sexistisch, noch stellt es eine frauenfeindliche Werbung dar. "Ich vermute eher, daß hier ein wenig politischer Wirbel dahintersteckt", erklärte Heinrich Schuster, Präsident des Werberates, bei einer Pressekonferenz in der Wirtschaftskammer Österreich. Insgesamt 19 Institutionen bzw. Personen hätten sich über den ihrer Meinung nach sexistischen und frauendiskriminierenden Tenor der Anzeige beschwert. Auch verschiedene Politiker äußerten sich bereits kritisch zur ÖBB-Kampagne. ****

Laut einer Gallup-Umfrage bewegt sich für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung die ÖBB-Werbung im Rahmen des gesellschaftlichen Konsenses und entspricht dem Kommunikationsverständnis unserer Gesellschaft. 81% der Befragten äußerten sich positiv über das Plakat, nur 7 % bezeichneten es als sexistisch. Daher wies der Österreichische Werberat alle 19 Beschwerden als unbegründet zurück. Im Falle einer negativen Entscheidung hätte die ÖBB die Kampagne unverzüglich gestoppt.

Entschieden wandte sich Schuster gegen alle Bestrebungen "selbsternannter Zensoren, die ein bestimmtes Meinungsklima in Österreich prägen wollen". Bei der ÖBB-Kampagne handle es sich zwar um "subtile Provokation, die Ehre von Menschen wir aber nicht ankratzt".

Heuer hat der Werberat bereits 136 Beschwerden behandelt. Die häufigste Kritik betraf mit 83 Beschwerden sexuell anstößige Werbung, gefolgt von Frauendiskriminierung mit 41 Beschwerden.

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