Zahnkronenverhandlungen

"Die heutigen Verhandlungen zum Thema Zahnkronen brachten nicht das gewünschte Ergebnis. Ich gehe aber davon aus, daß die Ambulatorien der österreichischen Sozialversicherung ihren Patienten ab 1.1.1999 kostengünstige Zahnkronen anbieten können", so Dr. Josef Probst vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.

Der Hauptverband war bereit eine Anhebung der Wurzelbehandlungstarife um 10 Prozent möglich zu machen, 30 zusätzliche Vertragsarztstellen zur Schließung allfälliger Versorgungslücken zu schaffen und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der einzelnen Krankenversicherungsträger Zuschußleistungen zum festsitzenden Zahnersatz zu erbringen. Darüber hinaus wurde angeboten, die Ambulatorien fünf Jahre lang nicht zu erweitern und außerdem kostenrechnungsmäßig sicherzustellen, daß die Zahnambulatorien nicht quersubventioniert werden. Die österreichische Sozialversicherung ist auch bereit, zahnärztliche Gruppenpraxen mit Kassenvertrag zu ermöglichen", so Probst.

Die Forderung der Ärztekammer, die Honorare um 500 Mio. S aufzustocken, was einem durchschnittlichen Mehreinkommen von 200.000 S pro Jahr für jeden Vertragszahnarzt entspräche, seien nicht annehmbar, und nicht finanzierbar. "Die Türen sind aber sicher nicht zugeschlagen", so Probst abschließend. Das Thema der Weiterentwicklung der zahnärztlichen Honorarordnung wird weiterhin Gegenstand von Gesprächen sein.

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