- 25.11.1998, 16:21:25
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- OTS0266
Zahnkronenverhandlungen=
"Die heutigen Verhandlungen zum Thema Zahnkronen brachten nicht das
gewünschte Ergebnis. Ich gehe aber davon aus, daß die Ambulatorien
der österreichischen Sozialversicherung ihren Patienten ab 1.1.1999
kostengünstige Zahnkronen anbieten können", so Dr. Josef Probst vom
Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.
Der Hauptverband war bereit eine Anhebung der Wurzelbehandlungstarife
um 10 Prozent möglich zu machen, 30 zusätzliche Vertragsarztstellen
zur Schließung allfälliger Versorgungslücken zu schaffen und im
Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der einzelnen
Krankenversicherungsträger Zuschußleistungen zum festsitzenden
Zahnersatz zu erbringen. Darüber hinaus wurde angeboten, die
Ambulatorien fünf Jahre lang nicht zu erweitern und außerdem
kostenrechnungsmäßig sicherzustellen, daß die Zahnambulatorien nicht
quersubventioniert werden. Die österreichische Sozialversicherung ist
auch bereit, zahnärztliche Gruppenpraxen mit Kassenvertrag zu
ermöglichen", so Probst.
Die Forderung der Ärztekammer, die Honorare um 500 Mio. S
aufzustocken, was einem durchschnittlichen Mehreinkommen von 200.000
S pro Jahr für jeden Vertragszahnarzt entspräche, seien nicht
annehmbar, und nicht finanzierbar. "Die Türen sind aber sicher nicht
zugeschlagen", so Probst abschließend. Das Thema der
Weiterentwicklung der zahnärztlichen Honorarordnung wird weiterhin
Gegenstand von Gesprächen sein.
Rückfragehinweis: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Pressestelle, Mag. Andrea Rogy
Tel.: (01) 71132-11 23
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