Baden bekommt neuen Bahnhof

ÖBB-Bahnhofsoffensive in Baden - BILD

Baden (OTS): Die ÖBB und der Bürgermeister der Stadt Baden, August Breininger, haben gemeinsam die Errichtung eines neuen Bahnhofes sowie die Erhaltung des Hauptgebäudes des alten Bahnhofes in Baden beschlossen. Der Bahnhof Baden ist einer der ersten Bahnhöfe, die nach den Kriterien der ÖBB- Bahnhofsoffensive ausgestattet werden. Im Jahr 2001 wird der Kurstadt Baden sowohl ein neues,

lichtdurchflutetes Gebäude mit allen Funktionen eines modernen Bahnhofes als auch ein saniertes historisches Gebäude mit neuer Funktion - die noch konkret festzulegen ist - zur Verfügung stehen.

Mehr als 96 % Nahverkehrsreisende frequentieren den Bahnhof Baden. Dieser Tatsache entsprechend wird das Service- und Dienstleistungsangebot der ÖBB auch vorrangig auf Pendler, Schüler und Lehrlinge, aber auch auf die im Bereich des Bahnhofes wohnende Bevölkerung ausgerichtet sein.

SYMBIOSE VON MODERNER ARCHITEKTUR UND HISTORISCHER BAUSUBSTANZ

Die ÖBB haben Architekten beauftragt, Entwürfe für eine architektonische Gesamtlösung unter besonderer Berücksichtigung folgender Ausstattungsmerkmale vorzulegen: Schaffung eines integrierten, zentralen Service- und Dienstleistungsbereiches mit folgenden Funktionen:

- Ein Bereich für bahnspezifische Dienstleistungen wie Bahninformationen und Fahrkartenservice, kombiniert mit

- einem Bereich für kommunale Dienstleistungen wie touristische Angebote, Kur-, Hotel-,Veranstaltungs- und Stadtinformation etc., sowie

- ein Einkaufsladenbereich für Reisende, als auch in der Funktion der Nahversorgung mit breit gefächertem Warenangebot.

WEITERS VORGESEHEN IST

- die Integration des Vorplatzes mit einer Optimierung der Bus-und Taxianbindung, "Kiss & Ride", Fahrrad- und Fußwegerschließung,

- Verbesserung der Anbindung an die Park & Ride-Anlage mit bestehendem Parkhaus und die Errichtung von Fahrradabstellanlagen für ca. 200 Fahrräder.

Auftrag an Architekturbüro Henke-Schreieck

Der ÖBB-Auftrag erging an das renommierte Wiener Architekturbüro Henke-Schreieck, dem es gelungen ist, moderne Architektur mit historischer Bausubstanz zu verbinden. Die Arbeit der Architekten Henke und Schreieck wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach ausgezeichnet. So zum Beispiel mit dem Adolf Loos-Architekturpreis 1995 und 1997 sowie heuer mit der Auszeichnung des Landes Tirol für neues Bauen.

ÖBB-BAHNHOFSOFFENSIVE: VOM MILIEU ZUR MARKE

Rund 8,2 Mio ATS fließen in die Modernisierung von 43 ausgewählten österreichischen Bahnhöfen und 50 Haltestellen. Im Zuge dieses Erneuerungsprozesses werden bis zum Jahr 2004 attraktive Reisezentren geschaffen, die - in frequenzstarken Bereichen - gleichzeitig auch als Arbeits-, Einkaufs-, Freizeit- und Kommunikationszentren zur Verfügung stehen.

Sie sollen nicht nur die Reisenden, sondern künftig verstärkt auch die Bewohner des lokalen Umfeldes ansprechen.

Rund 1200 Arbeitsplätze werden durch die ÖBB-Investitionen pro Jahr gesichert.

Den Österreicherinnen werden - egal ob Bahnkunden oder nicht -neue hochqualitative urbane Ereignisstätten zur Verfügung gestellt. Dabei nimmt die Architektur einen besonderen Stellenwert ein.

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