- 25.11.1998, 10:23:54
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- OTS0082
Baden bekommt neuen Bahnhof
ÖBB-Bahnhofsoffensive in Baden - BILD

Baden (OTS): Die ÖBB und der Bürgermeister der Stadt Baden, August
Breininger, haben gemeinsam die Errichtung eines neuen Bahnhofes
sowie die Erhaltung des Hauptgebäudes des alten Bahnhofes in Baden
beschlossen. Der Bahnhof Baden ist einer der ersten Bahnhöfe, die
nach den Kriterien der ÖBB- Bahnhofsoffensive ausgestattet werden. Im
Jahr 2001 wird der Kurstadt Baden sowohl ein neues,
lichtdurchflutetes Gebäude mit allen Funktionen eines modernen
Bahnhofes als auch ein saniertes historisches Gebäude mit neuer
Funktion - die noch konkret festzulegen ist - zur Verfügung stehen.
Mehr als 96 % Nahverkehrsreisende frequentieren den Bahnhof Baden.
Dieser Tatsache entsprechend wird das Service- und
Dienstleistungsangebot der ÖBB auch vorrangig auf Pendler, Schüler
und Lehrlinge, aber auch auf die im Bereich des Bahnhofes wohnende
Bevölkerung ausgerichtet sein.
SYMBIOSE VON MODERNER ARCHITEKTUR UND HISTORISCHER BAUSUBSTANZ
Die ÖBB haben Architekten beauftragt, Entwürfe für eine
architektonische Gesamtlösung unter besonderer Berücksichtigung
folgender Ausstattungsmerkmale vorzulegen: Schaffung eines
integrierten, zentralen Service- und Dienstleistungsbereiches mit
folgenden Funktionen:
- Ein Bereich für bahnspezifische Dienstleistungen wie
Bahninformationen und Fahrkartenservice, kombiniert mit
- einem Bereich für kommunale Dienstleistungen wie touristische
Angebote, Kur-, Hotel-,Veranstaltungs- und Stadtinformation etc.,
sowie
- ein Einkaufsladenbereich für Reisende, als auch in der Funktion
der Nahversorgung mit breit gefächertem Warenangebot.
WEITERS VORGESEHEN IST
- die Integration des Vorplatzes mit einer Optimierung der Bus-
und Taxianbindung, "Kiss & Ride", Fahrrad- und Fußwegerschließung,
- Verbesserung der Anbindung an die Park & Ride-Anlage mit
bestehendem Parkhaus und die Errichtung von Fahrradabstellanlagen für
ca. 200 Fahrräder.
Auftrag an Architekturbüro Henke-Schreieck
Der ÖBB-Auftrag erging an das renommierte Wiener Architekturbüro
Henke-Schreieck, dem es gelungen ist, moderne Architektur mit
historischer Bausubstanz zu verbinden. Die Arbeit der Architekten
Henke und Schreieck wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach
ausgezeichnet. So zum Beispiel mit dem Adolf Loos-Architekturpreis
1995 und 1997 sowie heuer mit der Auszeichnung des Landes Tirol für
neues Bauen.
ÖBB-BAHNHOFSOFFENSIVE: VOM MILIEU ZUR MARKE
Rund 8,2 Mio ATS fließen in die Modernisierung von 43 ausgewählten
österreichischen Bahnhöfen und 50 Haltestellen. Im Zuge dieses
Erneuerungsprozesses werden bis zum Jahr 2004 attraktive Reisezentren
geschaffen, die - in frequenzstarken Bereichen - gleichzeitig auch
als Arbeits-, Einkaufs-, Freizeit- und Kommunikationszentren zur
Verfügung stehen.
Sie sollen nicht nur die Reisenden, sondern künftig verstärkt auch
die Bewohner des lokalen Umfeldes ansprechen.
Rund 1200 Arbeitsplätze werden durch die ÖBB-Investitionen pro
Jahr gesichert.
Den Österreicherinnen werden - egal ob Bahnkunden oder nicht -
neue hochqualitative urbane Ereignisstätten zur Verfügung gestellt.
Dabei nimmt die Architektur einen besonderen Stellenwert ein.
Siehe auch APA/OTS-Bild!
Rückfragehinweis: ÖBB Kommunikation
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