Liberale fordern Entdiskriminierung von Teilzeitbeschäftigung

Schaffenrath zieht positive Zwischenbilanz zur liberalen Frauenpolitik - Karenz bleibt Schwerpunkt

Eine Entdiskriminierung der Teizeit- gegenüber der Vollzeitarbeit forderte heute die Frauensprecherin des Liberalen Forums, Maria Schaffenrath. Betroffen von diesen Diskriminierungen etwa im Bereich der Überstunden, bei der Bemessung des Arbeitslosengeldes oder beim Kündigungsschutz seien vor allem Frauen, betonte die Liberale. Dies auch deshalb, weil Frauen etwa aufgrund mangelnder Kinderbetreuungseinrichtungen oft keine Möglichkeit zur Annhame von Vollzeit-Jobs hätten.

Die stv. Bundessprecherin des Liberalen Forums zog eine positive Zwischenbilanz über die liberale Frauenpolitik. So sei es zuletzt gelungen, mit teils als provokant empfundenen Forderungen nach einem gehaltsabhängigen Karenzgeld oder nach dem sogenannten "Papa-Monat" auf Mißstände in diesem Bereich aufmerksam zu machen und eine nachhaltige Diskussion auszulösen.

Die Liberale verwies in diesem Zusammenhang auf eine kürzlich veröffentlichte Spectra-Umfrage, der zufolge die parteipolitische Präferenz berufstätiger Frauen in erster Linie beim Liberalen Forum liege. Wie die Abgeordnete betonte, sei für Sie das Thema Karenz noch nicht abgeschlossen und bleibe Arbeitsschwerpunkt.

Ebenso wolle sie hinkünftigt verstärkt die Rolle der Frau im Bildungsbereich thematisieren. Der gestern vorgelegte OECD-Bericht zur Bildung habe nachgewiesen, daß es im Hinblick auf gleiche Chancen für Mädchen im Unterricht immer noch Mißstände gebe. Dies führe letztlich zu einer geschlechterspezifischen Segmentierung des Arbeitsmarktes, die wiederum die Frauen in traditionelle Teilzeitberufe treibe.

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