- 24.11.1998, 13:56:53
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- OTS0217
Liberale fordern Entdiskriminierung von Teilzeitbeschäftigung
Schaffenrath zieht positive Zwischenbilanz zur liberalen Frauenpolitik - Karenz bleibt Schwerpunkt
Eine Entdiskriminierung der Teizeit- gegenüber der Vollzeitarbeit
forderte heute die Frauensprecherin des Liberalen Forums, Maria
Schaffenrath. Betroffen von diesen Diskriminierungen etwa im Bereich
der Überstunden, bei der Bemessung des Arbeitslosengeldes oder beim
Kündigungsschutz seien vor allem Frauen, betonte die Liberale. Dies
auch deshalb, weil Frauen etwa aufgrund mangelnder
Kinderbetreuungseinrichtungen oft keine Möglichkeit zur Annhame von
Vollzeit-Jobs hätten.
Die stv. Bundessprecherin des Liberalen Forums zog eine positive
Zwischenbilanz über die liberale Frauenpolitik. So sei es zuletzt
gelungen, mit teils als provokant empfundenen Forderungen nach einem
gehaltsabhängigen Karenzgeld oder nach dem sogenannten "Papa-Monat"
auf Mißstände in diesem Bereich aufmerksam zu machen und eine
nachhaltige Diskussion auszulösen.
Die Liberale verwies in diesem Zusammenhang auf eine kürzlich
veröffentlichte Spectra-Umfrage, der zufolge die parteipolitische
Präferenz berufstätiger Frauen in erster Linie beim Liberalen Forum
liege. Wie die Abgeordnete betonte, sei für Sie das Thema Karenz noch
nicht abgeschlossen und bleibe Arbeitsschwerpunkt.
Ebenso wolle sie hinkünftigt verstärkt die Rolle der Frau im
Bildungsbereich thematisieren. Der gestern vorgelegte OECD-Bericht
zur Bildung habe nachgewiesen, daß es im Hinblick auf gleiche Chancen
für Mädchen im Unterricht immer noch Mißstände gebe. Dies führe
letztlich zu einer geschlechterspezifischen Segmentierung des
Arbeitsmarktes, die wiederum die Frauen in traditionelle
Teilzeitberufe treibe.
Rückfragehinweis: Liberales Forum
Pressestelle
Tel.: (01) 40 110/7091
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