- 18.11.1998, 09:21:00
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- OTS0042
EU-Konferenz über Schulqualität am 20./21. November in Wien
Experten diskutieren neue Modelle zur Qualitätsverbesserung
Wien (OTS) Schulqualität ist nicht nur in Österreich Thema,
sondern auch auf EU-Ebene. In vielen Ländern werden Methoden
entwickelt, um die Schulqualität zu sichern und zu verbessern.
Experten aus allen EU-Staaten treffen sich am 20. und 21. November
1998 in Wien zu einem Erfahrungsaustausch. Dabei werden auch neue
Modelle zur Qualitätsverbesserung diskutiert. "Auch die Schulen
müssen ihre Qualität überprüfen und verbessern. Das muss ein
permanenter Prozess und fixer Bestandteil des Schullebens werden.
Die Qualitätsentwicklung spielt bei der Weiterentwicklung der
Bildungssysteme in allen EU-Staaten eine große Rolle. Deswegen ist
die europäische Zusammenarbeit und der internationale
Erfahrungsaustausch besonders wichtig," sagt Unterrichtsministerin
Elisabeth Gehrer, die die Initiative zu dieser Konferenz im Rahmen
der EU-Präsidentschaft gesetzt hat. ****
Die Konferenz ist gleichzeitig Abschluss für das Europäische
Pilotprojekt "Evaluation der Qualität von Schule und Unterricht".
Dabei waren im Schuljahr 1997/98 europaweit 101 Schulen beteiligt,
darunter fünf aus Österreich. Univ.Prof. Dr. Michael Schratz der
Universität Innsbruck war Mitglied der dreiköpfigen, von der EU-
Kommission installierten Steuergruppe des Projekts.
Bei dem Projekt wurden Methoden zur Qualitätssicherung und
Qualitätsverbesserung an Schulen diskutiert und erprobt. Dabei
wurden beispielsweise Schülerleistungen, die persönliche und
soziale Entwicklung der Schüler, die Unterrichtsqualität,
Unterstützung bei Lernschwierigkeiten, Schule als Lernort und
professionelle Organisation sowie Schule und das Umfeld
untersucht.
Die Erfahrungen des EU-Projekts haben bereits in der Initiative
des Unterrichtsministeriums "Qualität in Schulen" Eingang
gefunden. Ziel dieser Initiative ist es, dass alle
österreichischen Schulen bis zum Schuljahr 2002/2003 verpflichtend
ein System zur Sicherung und Verbesserung der eigenen Qualität
einführen.
Ziel der Konferenz ist es, die Vorteile der Qualitätsevaluation
für die bildungspolitischen Entscheidungsträger/innen zu
verdeutlichen und die weitere Zusammenarbeit bzw. den
Erfahrungsaustausch innerhalb der EU zu fördern.
(Schluss)
Rückfragehinweis: Unterrichtsministerium,
Mag. Elisabeth Halvax,
Tel. 01/53120-DW5013
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