VOTRUBA: Kindergarten im Dienste interkultureller Verständigung

Bewährtes Integrationsmodell auch auf ausländische Kinder ausgedehnt

St. Pölten (SPI) Der Kindergarten ist vielfach das erste große Gemeinschafts-erlebnis für Kinder außerhalb der Familienverbände weshalb diesem eine besondere Bedeutung zukommt: So wie die Integration von Kindern mit besonderen Bedürfnissen seit nunmehr einem Jahrzehnt hervorragend funktioniert und bereits auf die Volks-und Hauptschulen ausgeweitet worden ist, stellen wir die Kindergärten auch in den Dienst der interkulturellen Verständigung, erklärte Landesrätin Traude Votruba Montag zur interkulturellen Pädagogik in den NÖ Kindergärten. "Hier wie da" gilt es Barrieren abzubauen Vorurteile zu überwinden und das Gemeinsame trotz der vielen Unterschiede vor das Trennende zu stellen und das Miteinander zur Selbstverständlichkeit zu entwickeln, betonte Votruba.

Bei der interkulturellen Pädagogik in den Kindergärten geht es nicht darum eine multikulturelle Gesellschaft von morgen quasi "heranzuzüchten", sondern vielmehr darum ausländische Kinder stärker als bisher sozial zu integrieren, ihnen beim Verstehen ihrer neuen Heimat ebenso zu helfen wie den einheimischen Kindern des Akzeptieren der Andersartigkeit beizubringen und ihnen von Medien und rechten Gruppen und Parteien sehr bewußt geschürte Ängste zu nehmen, hob die Landesrätin hervor. Dies wird durch regelmäßige Besuche von interkulturellen Mitarbeiterinnen, die in jeweils beiden Sprachen und Kulturkreisen zu Hause sind erreicht werden, was in vielen Mannschaften im Sportbereich längst gang und gebe und fruchtbar für den gemeinsamen Erfolg ist, kann im Bereich der Kindergärten nicht falsch sein: nämlich über alle Grenzen hinweg gemeinsam an einem ebensolchen Ziel zu arbeiten – an einer partnerschaftlichen Gesellschaft von Kindesbeinen an, so Votruba abschließend. (Schluß)nk/wb

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200

Landtagsklub der SPÖ NÖ

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN